Wie & wo du in Deutschland Aktien kaufen kannst


Martin Fiedler

Zuletzt Aktualisiert: 25. Februar 2021

Du erfährst, wie genau und wo du Aktien kaufen kannst und worauf du beim Aufbau deines Depots achten solltest.

  • Bevor Du Aktien kaufst, eröffne ein kostengünstiges Aktiendepot. Die Ordergebühren sollten dabei möglichst wenig der Rendite schmälern. Mittlerweile gibt es allerdings bereits die Möglichkeit, Aktien ohne Kommission zu kaufen.
  • Investiere nur Geld, welches du mindestens 5 Jahre entbehren kannst, und fange mit geringen Summen an.
  • Entscheide Dich für einen Orderzusatz (beliebt ist die Limit-Order) und einen günstigen Handelsplatz wie zum Beispiel Xetra. Xetra als elektronische Börse in Deutschland gilt als besonders liquide und schnell.
  • Teste in einem Musterdepot Deine Anlagestrategie und neue Wertpapiere aus.
  • Achte auf Streuung der Aktien auf unterschiedliche Branchen  und Länder. Durch die sogenannte Diversifikation streust du das Risiko, indem du beispielsweise in  risikoreiche Pharma- und Biotechaktien sowie traditionelle Unternehmen der Ernährungsindustrie investierst.
  • Auf Aktien fallen in Deutschland 25 % an Gewinnsteuer an. Dies lässt sich nicht umgehen. Wenn du also Aktien für € 100,- kaufst, der Wert auf € 120,- steigt und du den Gewinn mitnimmst (die Aktien also verkaufst), zahlst du € 5,- (25% von € 20,-) an Steuern dafür.
  • Studiere die Depots erfolgreicher Investoren und nutze sie als Inspiration.
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    So funktioniert der Aktienkauf Schritt für Schritt

    1.      Schritt: Aktiendepot eröffnen

    Bevor Du Dich mit Aktien und Kursen beschäftigst, solltest Du Dir eine Depotbank suchen. Wenn Du jetzt an Deine Hausbank denkst, ist das verständlich, wird jedoch voraussichtlich teurer, als wenn Du einen Online-Broker auswählst. Wichtige Tipps zur Auswahl erhältst Du weiter unten.

    Tipp: Wertpapierdepots vergleichen
    Finde ein Depot, mit dem du günstig in Aktien investieren kannst: Depots vergleichen »

    Hast Du Dich entschieden, stellst Du den Depotantrag, legitimierst Dich per Post- oder Videoident und wartest auf die Eröffnungsdaten, mit denen Du Dich erstmalig einloggst. Jetzt kannst Du Wertpapiere kaufen und verkaufen, Deinen Depotwert ablesen und Dich über die Zinsabschlagsteuer informieren.

    2.      Schritt: Anlagestrategie festlegen

    Bevor Du Dich als Aktionär fühlen kannst, solltest Du Dich mit Deiner Anlagestrategie beschäftigen. Denn nicht umsonst ist eine der verbreitetsten Börsenregeln: „Hin und her macht Taschen leer“. Das ständige Kaufen und Verkaufen von Aktien ist einer der größten Fehler unerfahrener Aktionäre.

    Mit ständigem Umschichten erfreust Du nur Deine Depotbank und das Finanzamt. Bei der Umschichtung fallen nämlich zum Teil hohe Gebühren für den Verkauf Deiner ausgemusterten Wertpapiere und für den Kauf neuer Aktien an. Auch der Staat greift bei dieser Gelegenheit kräftig zu.

    Besser ist es daher, zu überlegen, was Du mit dem Aktienhandel erreichen willst:

    • Wie viel Geld möchtest Du anlegen?
    • Hast Du die Geduld für langfristige Anlagen oder möchtest Du schnelle Gewinne erzielen?
    • Kannst Du fallende Kurse verkraften, ohne ständig Kurse zu kontrollieren?
    • Bist Du mehr oder weniger risikofreudig?
    • Wie hoch soll das GEwinn-Risikoverhältnis ausfallen?
    • Willst Du mit Aktien oder eher mit Indexfonds (ETFs) handeln?

    Es ist wichtig, dass Du ehrlich zu Dir selbst bist. Versuche nicht zwingend, die Anlagestrategie eines Warren Buffett oder Mark Zuckerberg zu kopieren. Diese Investoren haben andere Voraussetzungen und können aus ihren langjährigen Erfahrungen schöpfen. Lass Dich inspirieren und lege Dir Deine persönliche Anlagestrategie zurecht.

    3.      Schritt: Aktien auswählen

    Du hast Dich für den Kauf von Aktien und für ein bestimmtes Investitionsvolumen entschieden. Jetzt gilt es, die passenden Aktien auszuwählen.

    Dafür kannst Du Einzelaktien wählen, die Du kennst, oder Aktien, die in einem bestimmten Index gelistet sind. Auch Indexfonds sind eine gute Alternative. Vermeiden solltest Du jedoch Pennystocks, also Aktien, die unter 1 EUR bzw. 5 USD gehandelt werden.

    Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Varianten haben, erfährst Du im nächsten Kapitel.

    4.      Schritt: Orderzusatz und Handelsplatz wählen

    Jetzt bist Du ganz nah dran, Aktionär zu werden. Bevor Du Deine Order (also Deinen Kaufauftrag) abgibst, solltest Du Dich noch für einen Orderzusatz entscheiden. Da Du heute in der Regel Deine Order online aufgibst, gilt es Fehlkäufen vorzubauen. Mit einem Orderzusatz legst Du fest, unter welchen Bedingungen die Order ausgeführt werden soll.

    Auch bei den Handelsplätzen, an denen Du Deine Order abgeben kannst, hast Du freie Wahl. Zwar gibt es in Deutschland nur noch 5 mit Aktienhändlern besetzte Börsen, dazu kommen jedoch noch einige elektronische Handelsplätze.

    Welche Orderzusätze und Handelsplätze es gibt und nach welchen Kriterien Du sie auswählen solltest, siehst Du in Kapitel 4.

    5.      Schritt: Aktien kaufen

    Du hast Aktien gefunden, in die Du investieren willst, und Dich für einen Orderzusatz sowie für den passenden Handelsplatz entschieden. Jetzt kannst Du Deine Order abgeben. Prüfe vorher, ob Du auf dem Verrechnungskonto, von dem der Gegenwert abgebucht wird, ausreichend Guthaben hast.

    Noch einmal den aktuellen Kurs geprüft und für gut befunden? Dann brauchst Du nur noch die Wertpapierkennnummer (WKN bzw. ISIN) und schickst die Order ab. Je nach Börse und Orderzusatz dauert es womöglich etwas, bis Dir der Kauf bestätigt und die Aktien in Dein Depot eingebucht sind.

    Glückwunsch, Du bist jetzt Aktionär!

    Was muss ich beim Aktienkauf beachten?

    Plane Deine Investments weit voraus in die Zukunft. Der Aktienhandel unterliegt Schwankungen, die Einsteiger reichlich Nerven kosten können. Es sollte daher jedem Anleger bewusst sein, dass die Märkte volatil sind und der Wertpapierhandel risikobehaftet ist. Das Auf und Ab der Kurse kann durch vielerlei Impulse ausgelöst werden.

    Zudem solltest Du auf Deine Investition für mehrere Jahre verzichten können. Kurzfristige finanzielle Engpässe führen dazu, dass Du Aktien womöglich zu einem ungünstigen Kurs verkaufen musst. Wer als Aktionär sein Vermögen mehren will, muss daher Geduld haben und dem Drang widerstehen, ständig die Börsennachrichten zu verfolgen.

    Dass es sich lohnt, zeigt die Entwicklung des DAX, der seinen Anlegern zwischen 1989 und 2018 eine Rendite von mehr 20 % brachte. Kurzfristige Kursrücksetzer brachten die DAX-Investoren auch hier immer wieder ins Schwitzen.

    Gut zu wissen
    Je höher die Ertragschance eines Wertpapiers, desto höher auch das Risiko.

    Berücksichtigen solltest Du stets, dass Gewinne zu versteuern sind. In Deutschland werden 25 % Abgeltungssteuer zuzüglich dem Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer fällig. Du kannst die Steuerabzüge mithilfe eines Freistellungsauftrages oder einer Nichtveranlagungsbescheinigung an die Depotbank vermeiden. Ist Dein Sparerpauschbetrag von 801 EUR (Ledige) bzw. 1602 EUR (Verheiratete) bereits ausgeschöpft, verringern die Steuerabgaben Deinen Gewinn.

    Tipp: Lerne mit einem Musterdepot

    Wenn Du Aktionär werden möchtest, Dich aber Fachbegriffe, Risiken und Voraussetzungen bisher abgeschreckt haben, solltest Du es spielerisch angehen: Die meisten Depotbanken und Broker bieten ein Musterdepot an. Das verschafft Dir Zugang zur Welt des Aktienhandels mit Börsen, Kursen, Volatilität, Gebühren und Provisionen etc., ohne Dein Geld einsetzen zu müssen.

    Tipp: 2 in 1-Depots
    Mit dem oben genannten Depot von eToro hast du bereits ein Musterdepot (Demokonto) integriert und brauchst dieses nicht separat zu eröffnen!

    Mit einem Musterdepot, das in der Regel kostenfrei ist und um Videos ergänzt wird, kannst Du neue Strategien ausprobieren. Du kannst mit unterschiedlichen Anlageklassen arbeiten und testen, wie sich kurz- und langfristige Investitionen auswirken. Lernvideos liefern zudem Antworten auf viele Fragen rund um das Börsengeschehen.

    Bei welcher Börse sollte man Aktien kaufen?

    Xetra als Börsenliebling
    Xetra ist meist die beste Wahl für den Aktienkauf. Oft ist die Börse allerdings fix vorgebeben und kann nicht geändert werden. Nicht jede Aktie ist auch an jeder Börse gelistet.
    Preisunterschiede gibt es aufgrund von Arbitrage meist keine oder nur sehr minimale, welche snichts ins Gewicht fallen.

    Wenn Du komfortabel Aktien ordern und verkaufen willst, kommt es auf Kosten, Aktualität und Handelszeiten an. Dabei hast Du die Wahl: In Deutschland gibt es noch 5 sogenannte Parkett- oder Präsenzbörsen, nämlich Frankfurt, Stuttgart, München, Berlin sowie die BÖAG Börsen Aktiengesellschaft. Diese arbeiten noch mit Aktienhändlern, die auf dem Börsenparkett präsent sind, daher die Bezeichnungen Parkettbörse oder Präsenzbörse.

    Dem gegenüber stehen die in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstandenen elektronischen Handelssysteme. Allen voran das System Xetra, Exchange Electronic Trading, das inzwischen 95 % der Handelsaktivitäten übernommen hat. Aber auch das elektronische oderbuchbasierte Handelssystem Tradegate Exchange bietet unkomplizierte und kostenfreie Ordermöglichkeiten an.

    Um zu entscheiden, welcher Handelsplatz für Dich optimal ist, konzentriere Dich auf den Spread, die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, die möglichst klein sein sollte. Für regionale Aktien wie die einer fränkischen Bierbrauerei oder einer Hamburger Schifffahrtslinie kannst Du in der jeweiligen Börse der Region fündig werden. Nebenwerte finden sich generell eher in den Parkettbörsen.

    Empfehlenswert ist in jedem Fall die elektronische Börse Xetra. Sie bietet lange Handelszeiten, ein gutes-Preis-/Leistungs-Verhältnis und zudem 1500 ETFs sowie viele börsengehandelte Rohstoffe (ETCs) an.

    Neben dem börslichen Handel kannst Du übrigens auch zum außerbörslichen Handel greifen. Dabei werden die Transaktionen nicht über Handelsplätze, sondern direkt zwischen den Marktteilnehmern, beispielsweise zwischen Kreditinstituten gehandelt. Das ist zwar meist kostengünstiger und schneller, aber auch riskanter. Denn während beim börslichen Handel Transaktionen kontrolliert zu nachhaltbaren Börsenpreisen erfolgen, ist der außerbörsliche Handel weitgehend unreguliert.

    Wie viel kostet eine Aktie?

    Aktien ohne Gebühen kaufen?
    Aktien sind mittlerweile bei vielen Brokern auch kostenlos zu haben. Der Trend kommt aus den USA und ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Aktien können so kostenlos gekauft und verkauft werden. An Kosten nur der Preis der Aktie selbst an.

    Wie viel Du für eine Aktie investieren musst, ist ganz unterschiedlich. Der finanzielle Aufwand hängt in erster Linie von der Nachfrage ab und wird bei Neuemissionen vom Einstiegskurs bestimmt. Ist ein Unternehmen begehrt, kann sich sein Wert in schwindelerregende Höhen bewegen.

    So kann eine Aktie aus dem Bereich der Telekommunikation schon für aktuell ca. 15 EUR (Deutsche Telekom), aus dem Versicherungsbereich für 182 EUR (Allianz SE), aus dem Online-Shopping-Bereich für ca. 2.600 EUR (Amazon) und von einer großen schweizer Schokoladendynastie für satte 81.300 CHF, ca. 75,000 EUR (Schokoladenfabrik Lindt&Sprüngli) zu haben sein.

    Die Welt des Aktienhandels spielt sich also auf einer großen Bandbreite ab. Dabei können vermeintlich günstige Aktien für 4 EUR teuer sein im Verhältnis zum Erfolg des Unternehmens, an dem Du Anteilseigner wirst. Kostenintensive Wertpapiere erfolgreicher Unternehmen mit weiterem Gewinnpotenzial können sich dagegen trotz eines hohen Einstiegspreises wesentlich mehr lohnen.

    Als Einsteiger fällt es schwer, zu ermessen, welche Aktie ins Depot soll und zu Deiner Strategie passt. Lass Dich daher von Deiner depotführenden Bank beraten.

    Welchen Orderzusatz sollte ich nehmen?

    Erst mit dem richtigen Orderzusatz wird Dein Kaufauftrag für Wertpapiere perfekt. Denn in einem volatilen, also unbeständigen Markt kann ein fehlender Orderzusatz zu verfrühten oder verspäteten Käufen und Verkäufen führen. Das kann Dich viel Geld kosten. Besser ist es, Deine Order mit einem passenden Orderzusatz abzusichern. Du hast u. a. die Wahl zwischen:

    Orderzusatz Beschreibung
    Stop-Buy-Order
    oder Stop-Loss Order
    Mit dieser Order gibst Du ein Kursniveau vor, ab dem die Aktie gekauft werden soll. Sobald das vorgegebene Kursniveau erreicht wird, wird die Stop-Buy-Order zur unlimitierten Marketorder.
    Mit einer Stop-Loss Order dagegen wird ein Kurs vorgegeben, unter dem die Aktie nicht verkauft werden darf. Erst wenn das Kursniveau erreicht ist, darf das Handelssystem den Verkauf freigeben.
    Market-Order Hier kannst Du im Worst Case Geld verlieren. Denn die Market-Order bedeutet nichts anderes, als dass der Kaufauftrag zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt werden soll. Das kann jedoch in einem volatilen Markt ein Kaufkurs sein, der wesentlich höher liegt als bei Deiner Kaufentscheidung. Die Market-Order kann zeitlich begrenzt ausgesprochen werden.
    Limit-Order Sicherer liegst Du bei der Limit-Order. Dieser Orderzusatz gibt den Kurs vor, zu dem höchstens gekauft werden darf. Bei Verkäufen markiert er den Kurs, zu dem mindestens verkauft werden soll. Die Limit-Order kann ebenfalls zeitlich begrenzt werden.
    Limit Order als Favorit
    In der Regel nehmen Anleger die "Limit Order" und legen so einen maximalen Kauf- oder Verkaufspreis fest.

    Was kostet ein Depot?

    Ein Depot für Deine Wertpapiergeschäfte zu eröffnen, ist unkompliziert online zu erledigen. Vorher solltest Du jedoch die Kostenseite prüfen, denn von kostenlos bis 20 EUR pro Depot und Transaktion zuzüglich Provision gibt es viel Spielraum.

    Filialbanken sind in der Regel teurer als Broker, da sie eine monatliche Gebühr für das Depot verlangen. Die Kosten entstehen auch, wenn das Depot keine Aktien enthält und Du keine Transaktionen getätigt hast.

    Bei einigen Anbietern sind Depots dagegen kostenfrei. Was sich vorteilhaft anhört, kann sich zu einem teuren Überraschungspaket entwickeln. Denn kostenlose Wertpapierdepots finanzieren sich über Werbung und die Kosten pro Order. Du solltest daher die Preise der Depotführung sowie für jede Transaktion mit anderen Anbietern vergleichen.

    Der Broker muss die Kosten detailliert im Leistungsverzeichnis nennen. Auch monatliche Pauschalen und Flatrates für Kauf, Verkauf, Orderzusätzen oder Löschung einer Wertpapierorder können attraktiv sein. Sie lohnen sich jedoch nur, wenn Du ständig Aktienhandel betreiben willst. Gelegenheitsaktionäre fahren mit der individuellen Bepreisung ihrer Order günstiger.

    Wie viele Aktien soll ich kaufen?

    Wenn Du Dich für eine Anlagestrategie und eine bestimmte Aktie entschieden hast, bekommst Du Lust auf mehr. Setze Deine Ziele jedoch nicht zu hoch. Fang eher mit wenigen Aktien in verschiedenen Bereichen an. So bekommst Du ein Gefühl für den Wertpapierhandel und lernst, mit Kursschwankungen umzugehen.

    Je nach Kurswert können bereits wenige Aktien Dein Budget erschöpfen. Möchtest Du jedoch auch in andere Anlageklassen investieren, solltest Du frühzeitig einen Investitionsplan erstellen. Alternative Anlageklassen sind beispielsweise Gold, Silber, Platin, Immobilien, Öl, Gas oder erneuerbare Energien.

    Achte darauf, dass Du nur Barmittel investierst, die Du mittelfristig entbehren kannst. Wenn Du das Geld in den nächsten 5-8 Jahren für eine anderweitige Investition oder die Schuldentilgung brauchst, sind Aktien nicht die richtige Anlageklasse. Gerade wenn Du das Geld benötigst, könnten Deine Wertpapierkurse gerade schwächeln. Du müsstest dann womöglich mit Verlust verkaufen.

    Welche Aktien sollte man kaufen?

    Als Aktionär besitzt Du Anteile am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft und wirst so Miteigentümer des Unternehmens. Bei welchen Unternehmen lohnt sich das für Dich? Wer sicher sein will, dass er sein Geld gewinnbringend investiert, sollte sich auf sogenannte Bluechips konzentrieren. So werden auf dem Markt etablierte Unternehmen bezeichnet, die Du auch in Indizes wie beispielsweise dem DAX findest:

    • Im DAX, dem Deutschen Aktienindex, finden sich 30 Unternehmen u. a. der Banken-, Versicherungs-, Auto- oder Medizinbranche.
    • Ebenso beliebt sind die Werte des TecDAX, Deutschlands Technologieindex. Hier findest Du Technologieunternehmen wie Telekommunikations- oder Softwareunternehmen, Anbieter für erneuerbare Energien ebenso wie Firmen aus dem Bereich der Optik.
    • Wenn Du internationaler investieren möchtest, bietet Dir der Dow Jones, genauer gesagt der Dow Jones Industrial Average, eine breite Vielfalt. Hier findest Du klingende Namen wie IBM, Boeing, Apple, Coca-Cola, Nike u. a.

    Wichtig ist, dass Du Dich nicht nur auf eine Branche fokussierst, sondern in unterschiedlichen Bereichen investierst.

    Kaufst Du schwerpunktmäßig nur aus einem Bereich, kann das Dein Depot ins Trudeln bringen. Diversifizierung (Streuung der Aktien) ist daher oberstes Gebot.

    Pennystocks: Günstige Aktien als Falle
    Vorsicht bei Pennystocks, also Werten, die unter 1 EUR bzw. 5 USD gehandelt werden. Der Plan, für kleines Geld eine große Anzahl Aktien zu kaufen, die bereits bei einer Wertsteigerung auf beispielsweise 10 EUR ein Vermögen einbringen könnten, geht meist nicht auf. In der Regel werden Pennystocks von solchen Unternehmen ausgegeben, die bereits kurz vor der Insolvenz stehen.

    Diversifikation mit Werten etablierter Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Länder lautet die Formel für ein sicheres Depot und gewinnbringende Wertpapiertransaktionen. 5-6 Werte helfen, das Risiko zu streuen, ohne Dein Depot unübersichtlich werden zu lassen.

    Wenn Du Dir die Mühe sparen willst, Einzelwerte zu analysieren, kannst Du eine komfortable Alternative nutzen: ETFs. Diese Indexfonds bilden einen Index wie den DAX oder den MSCI World ab. Du investierst auf diese Weise bequem und sicher in eine Vielzahl an Einzelwerten renommierter Unternehmen.

    Hinweis
    Aktuell stehen aufgrund der Corona-Pandemie die Pharma- und Biotechaktien hoch im Kurs. Einige Unternehmen dieser Branchen konkurrieren um die Einführung des Corona-Impfstoffs. Investitionen in diesem Bereich bieten gute Renditechancen, weisen aber auch Risiken auf. Wenn Du hier einsteigen willst, fange klein an und streue das Kapital auf mehrere Pharma-Unternehmen.

    Erklärung für das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile für dich unterstützen und wir können im Gegenzug kostenlose Inhalte für dich produzieren.

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    Dieser Artikel wurde erstmals am 17. Dezember 2020 veröffentlicht und am 25. Februar 2021 aktualisiert.

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