Bitcoin Prognose: So hoch könnte der Kurs steigen!


Martin Fiedler

Zuletzt Aktualisiert: 12. Mai 2021

Zusammengefasst


Die Spanne der Bitcoin-Prognosen bewegen sich zwischen $ 0,- und $ 1 Million pro Coin. Um es deutlich zu sagen: Welchen Kurs BTC eines Tages erreicht, kann niemand mit Gewissheit vorhersagen. Die FINANZSACHE-Einschätzung liegt bei einem Preis von $ 100.000,- bis $ 150.000,- pro Bitcoin (1 Stück) bis 2023. Dies ist allerdings eine reine Prognose unter Einbeziehung diverser Faktoren, welche sich als falsch herausstellen kann und daher nicht als Investment-Empfehlung zu sehen ist. Was auf jeden Fall gesagt werden kann ist, dass der Markt durch den Einstieg der Wall Street qualitativer ist als noch vor wenigen Jahren.

Hinweis: Bitte beachte, dass es sich bei den Informationen auf dieser Seite um keine Anlageberatung handelt. Informiere dich immer auch selbstständig, bevor du am Finanzmarkt aktiv wirst und/oder nehme eine professionelle Beratung in Anspruch.
Bitcoin-Prognose-Stock-to-Flow

Nach dem Stock-To-Flow-Modell des bekannten Twitter-Users "PlanB" erreicht Bitcoin im Jahr 2026 einen Preis von $ 1.000.000,- pro Coin. Das Modell ist nicht frei von jeder Kritik und kann natürlich auch keine unvorhergesehenen Ereignisse vorhersehen, trotzdem war die Prognose bisher erstaunlich genau.

Schon gewusst?


Einige Experten sehen Bitcoin als digitale Version von Gold. Falls Bitcoin tatsächlich einmal einen ähnlichen Status wie Gold erreicht, würde 1 Bitcoin bei ca. € 438.000,- liegen (Gold Marketcap von ca. 9,2 Billionen:21.000.000 Millionen).

Um den Bitcoin ranken sich viele Spekulationen, was den künftigen Preis betrifft. Die Herausforderung hierbei ist es, die seriösen von den unseriösen Aussagen zu trennen. Wir haben alle relevanten Bitcoin Prognosen und Preisvorhersagen von Bitcoin-Experten zusammengetragen und möchten an dieser Stelle einen Überblick geben, damit du dir selbst ein Bild machen kannst.

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    Prognose: Wie hoch kann der Bitcoin-Kurs steigen?

    Viele, die mit dem Gedanken spielen, sich Kryptowährungen wie Bitcoins zu kaufen, sind beim Anblick der hohen Kurse erst einmal verunsichert.

    Macht es überhaupt noch Sinn, jetzt einzusteigen? Ist der Preis nicht schon viel zu hoch?

    Nun, niemand von uns hat eine Glaskugel oder kann in die Zukunft sehen. Was man allerdings machen kann ist, sich eigene Gedanken zu machen und nachzusehen, was Bitcoin-Experten dazu sagen.

    Wenn man sich in der Medienlandschaft und bei Finanzexperten umhört, wird man die verschiedensten Prognosen hören. Das reicht von einem absinken des Bitcoins auf  1.000 € bis zu einem Ansteigen auf 50.000 €, 100.000 € oder gar auf 1 Million.

    Das Problem hierbei ist: Man kann nur schwer eine verlässliche Schätzung abgeben, da viele Faktoren eine Rolle spielen und der Bitcoin-Boom auch noch relativ frisch ist und es etwas Vergleichbares noch nicht gegeben hat.

    Es gilt zum jetzigen Zeitpunkt unter Krypto-Experten als wahrscheinlich, dass der Bitcoin nicht das Zahlungsmittel der Masse werden wird, welches die sogenannten Fiat-Währungen (Euro, US-Dollar usw.) im alltäglichen Zahlungsverkehr ersetzen wird.

    Es gibt einige andere Coins, die für den normalen Zahlungsverkehr derzeit sehr viel geeigneter wären.

    Doch aus dem Rennen ist Bitcoin nicht. Ganz im Gegenteil. Die Arbeiten am Lightning-Network schreiten täglich voran und verschaffen dem Bitcoin die Fähigkeiten, die er braucht, um wirklich massentauglich zu werden.

    Digitales Gold

    Aktuell entwickelt sich Bitcoin in die Richtung von digitalem Gold. Gold wird auch nicht als alltägliches Zahlungsmittel verwendet oder hat einen wirklichen Nutzen und doch ist es unglaublich wertvoll.

    Sollten sich Kryptowährungen in Zukunft weiter wie bisher entwickeln und Bitcoin tatsächlich die Stelle von digitalem Gold einnehmen, werden die Bitcoin-Prognosen nochmals nach oben korrigiert und die Kurse astronomische Höhen erreichen.

    Hinweis: Es handelt sich bei den folgenden Bitcoin-Prognosen um keine Kaufempfehlung. Diese Entscheidung sollte sich jeder potenzielle Bitcoin-Käufer selbst gut überlegen und abwägen, welches Risiko er oder sie eingehen möchte.

    Diese Kurse prognostizieren Bitcoin-Experten

    Es gibt in der Bitcoin-Welt einige Experten, die sich einen Namen gemacht haben. Manche von ihnen haben Preisvorhersagen zum Bitcoin getroffen.

    Die Bitcoin-Preis-Prognosen im Schnell-Überblick:

    Experte Prognose
    Bill Gates $ 0
    Kenneth Rogoff $ 100
    Tom Lee $ 25.000
    David Drake $ 30.000
    Jeet Singh $ 50.000
    Bobby Lee $ 60.000
    Dr. Julian Hosp $ 100.000
    Mark Yusko $ 100.000 bis $ 500.000
    Tim Draper $ 250.000
    John McAfee $ 1.000.000

    Dr. Julian Hosp: Bitcoin bei 100k in 2021

    Julian ist das bekannteste Gesicht im deutschsprachigen Raum. Schon öfter hat er sich zum Kurs geäußert und folgende Bitcoin-Prognose getätigt:

    „Zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar bis Ende 2018.“ Später wurde diese Aussage von der Jahreszahl nach oben korrigiert. Mittlerweile geht Hosp davon aus, dass die $ 100.000,- noch im Jahr 2021 geknackt werden.

    Wie kommt Julian auf diese Zahl? Er sieht großes Potenzial im immer größer werdenden Lightning Network und im Vertrauen, welches dem Bitcoin entgegengebracht wird. Vorwiegend liegt die Begründung allerdings in der technischen Analyse.

    Julian hat sich mit Tradern und Anlegern aus seinem Umfeld unterhalten, die ein Kursziel von bis zu 50.000 US-Dollar bis Ende des genannten Jahres vorhersagen.

    Seiner Ansicht nach kann eine Bitcoin-Prognose derzeit vorwiegend nach technischen Gesichtspunkten erfolgen, da eine Fundamentalanalyse, wie sie bei Aktien üblich ist, beim Bitcoin noch nicht angewandt werden kann und wenig seriös wäre.

    Unsere Meinung: Bei Julian Hosp kann man sich generell sicher sein, seriöse Aussagen zu bekommen. Seine Prognose von 50.000 für den Bitcoin wurde bereits Anfang 2021 erreicht. Der nächste Stopp sind laut seiner Aussage die $ 100.000,- noch im selben Jahr.

    Tom Lee:

    Tomas Lee ist ein bekannter Finanz-Berater und Wall Street-Stratege. Eines seiner Lieblingsassets ist der Bitcoin, zu dem er regelmäßig im amerikanischen Fernsehen Stellung bezieht. Seine Preis-Prognose für den Bitcoin lautet:

    „Bitcoin wird bis Ende 2021 bei 39.000 US-Dollar stehen“

    Unsere Meinung: Absolut im möglichen Rahmen!

    John McAfee:

    Der Programmierer und Unternehmer John McAfee hat irgendwann seine Liebe zu Kryptowährungen entdeckt und kommt seit dem von diesem Thema nicht mehr los. McAfee ist ein treuer Anhänger vom Bitcoin und macht oft mit skurrilen Aktionen auf sich aufmerksam. Dementsprechend sind auch seine Preisvorhersagen mit Vorsicht zu genießen. Seine Bitcoin-Prognose lautet:

    „Bitcoin wird bis zum Jahr 2020 1 Million US-Dollar wert sein“

    Unsere Meinung: Bei McAfee muss man immer ein bisschen vorsichtig sein. Zwar ist 1 Million pro Bitcoin theoretisch und grundsätzlich möglich, jedoch müsste dazu schon sehr viel mit Bitcoin passieren, was wir derzeit noch nicht sehen und diese Prognose daher aktuell für zu überzogen halten.

    Doch ganz neben der Spur ist McAfee’s Bitcoin-Prognose nicht und das hat einen Zusammenhang, den auch Julian Hosp einmal angesprochen hat: Sollte Bitcoin eine ähnliche Wertsteigerung wie Gold erfahren, sehen wir den Preis tatsächlich irgendwo zwischen 500.000 – 1.000.000. Das sind Dimensionen, von denen man derzeit nicht wirklich zu sprechen wagt. Es ist aber kein unvorstellbares Szenario und aus dem Grund haben wir auch diese Kurs-Prognose mit hineingenommen.

    Bill Gates: Prognose $0

    Die Bitcoin-Prognose von Bill Gates ist unserer Sicht doch sehr unwahrscheinlich. Allerdings handelt es sich dabei um einen der bekanntesten Zeitgenossen überhaupt: Bill Gates. Der Microsoft-Gründer sagte einst zum Thema Bitcoin:

    "Eine Anlageklasse wird nicht produziert, sodass nicht erwartet werden kann, dass es langfristig nach oben gehen wird. Ich würde Bitcoin kurzschließen, wenn es einen einfachen Weg gäbe, es zu tun."

    Schnell wird klar, Bill Gates scheint alles andere als ein Fan des Bitcoins zu sein. Da Bill Gates aber keine detaillierte Einschätzung vorweisen kann, warum der Bitcoin auf $0 absinken sollte, und diese Einschätzung auch schon einige Zeit zurückliegt, können wir diese These wohl getrost ad acta legen.

    Kenneth Rogoff: Einschätzung $100

    Eine weitere sehr niedrigere Einschätzung gab auch Kenneth Rogoff ab. Der US-amerikanische Ökonom und Schach-Großmeister, der Professor an der berühmten Harvard University ist, gab im Jahr 2018 eine 10-Jahres-Vorhersage ab. Seine Einschätzung:

     “Ich denke, Bitcoin wird in 10 Jahren nur ein Bruchteil seines jetzigen Wertes haben. Ich gehe davon aus, dass 2028 ein Bitcoin-Kurs von $100 realistischer ist als ein Wert von $100.000.“

    Diese Aussage traf Rogoff in einem CNBC-Interview im Jahr 2018. In den USA sorgte diese Aussage durchaus für etwas Aufmerksamkeit mit Blick auf die Person Rogoff. Zur Begründung erläuterte Rogoff, dass Bitcoin hauptsächlich sinnvoll ist, um Steuern zu hinterziehen oder Geld zu waschen. Die tatsächliche Nutzung als Transaktionsmittel hingegen dürfte in der Zukunft keine wirkliche Rolle spielen.

    Diese Einschätzung von Rogoff ist uns bei allem Respekt vor seiner Person doch sehr negativ und auch hier fehlt eine tatsächliche Begründung für diese Einschätzung.

    Tom Lee: Erwartung $25.000

    Wenn es um die Einschätzung des Bitcoin-Kurses in der Zukunft geht, dann darf natürlich eine Meinung nicht fehlen, die von Tom Lee. Der Fundstrat-Chef-Analyst äußerte sich bereits mehrfach zum Kurs des Bitcoins, wobei diese Äußerungen stets unterschiedliche Werte zum Vorschein brachten. Doch in den jüngsten Aussagen zum künftigen Bitcoin-Wert lässt sich ein konstanter Wert bei Lees Einschätzungen finden: $25.000.

    Zuletzt nannte Tom Lee diesen erwarteten Kurs für Bitcoin Mitte November in der CNBC-Sendung Street Signs Asia. Den Einschätzungen von Lee zufolge handelt es sich bei den Kryptowährungen um Network Value Assets wie also beispielsweise auch die Vermögenswerte Amazon, Google oder Facebook.

    Lee erwartet den Kurs von $25.000 dabei bis zum Jahr 2022. Auch die jüngste Schwäche der Kryptowährung würde diese Einschätzung nicht verändern, fügte Lee hinzu. Dieses Ziel zu erreichen ist demnach recht leicht, sollten die Einschätzung des Analysten stimmen. Hierzu erklärte Tom Lee:

     „Da Kryptowährungen Network Value Assets sind, erhöht sich ihr Wert mit der zunehmenden Anzahl an Besitzern. Es ist also eine Art Logarithmusfunktion: verdoppelt sich die Anzahl der Nutzer, vervierfacht sich der Wert. Um also diesen von mir prognostizierten Kurs von $25.000 zu erreichen, müssen wir weniger als eine Vervierfachung. Somit müssen wir also die Anzahl der Bitcoin-Nutzer verdoppeln.“

    Derzeit wird geschätzt, dass etwa eine halbe Million Menschen Bitcoins besitzen, müsste also die Zahl auf „nur“ eine Million Menschen verdoppelt werden. Mit Blick auf die Kurs-Entwicklungen von Amazon, Google und Co. scheint uns diese Prognose langfristig durchaus realistisch zu sein – auch wenn wir wie schon bemerkt natürlich auch keine Glaskugel zur Hand haben.

    David Drake: $30.000

    Eine weitere interessante Einschätzung stammt von David Drake, dem Gründer von LDJ Capital. Er erwartet einen stetigen Anstieg des Bitcoin-Kurses mit dem zunehmenden stärkeren Bewusstsein in der Bevölkerung rund um den Erdball für die Kryptowährungen. Doch auch er geht 2020 von einem deutlichen Anstieg aus. Demnach könnte der Preis von Bitcoin bereits Ende 2020 einen Wert von rund $30.000 erreichen. Wie schon angeführt, eine interessante Einschätzung, doch auch hier fehlt der wirklich fundierte Hintergrund dieser Einschätzung.

    Jeet Singh: Erwartung $50.000

    In den USA ist in Sachen Bitcoin auch die Einschätzung des indisch-amerikanischen Geschäftsmannes Jeet Singh stets von Bedeutung. Der Mitbegründer der Art Technology Group erwartet, dass Bitcoin kurzfristig unter einer Periode der Volatilität leiden wird. Deswegen geht Singh zunächst davon aus, dass Bitcoin immer mal wieder unterhalb und oberhalb der 10.000er-Marke zu finden sein wird. Doch langfristig sieht der Geschäftsmann, der in den vergangenen sechs Jahren nur als Kryptowährungs-Portfoliomanager gearbeitet hat, den Wert des Bitcoins bei etwa 50.000 US-Dollar, ohne zeitliche Einschätzung und ohne detaillierte Ausführung der Gründe hierfür. Insofern ist es natürlich schwierig, diese Aussage einzuordnen.

    Bobby Lee erwartet $60.000

    Eine weitere interessante Einschätzung gibt es von Bobby Lee, Mitgründer von BTCC und Bruder des Litecoin-Gründers Charlie Lee. Dieser nämlich geht ebenfalls von einem deutlichen Kursanstieg nach dem Bitcoin Halving im Mai 2020 aus. Demnach sollte der Kurs dann auf $60.000 klettern. Der Wert der Gesamtauflage soll demnach mehr als eine Billion US-Dollar betragen. Dies sorgt laut Lee wiederum dafür, dass es den Preis dank der höheren globalen Liquidität stabiler machen wird. Seine Vorhersage dürfte implizieren, dass das Durchbrechen der mentalen Barriere von 1 Billion Dollar der Kryptowährung zu neuen Höhenflügen verhelfen dürfte, die weit über 60.000 Dollar liegen dürfte. Denn dann dürften dank der Liquidität die meisten institutionellen Investoren investieren.

    Mark Yusko: Kurzfristig $100.000, langfristig $500.000

    Eine recht interessante Prognose machte im Dezember 2019 die Runde. Denn es äußerte sich ein Analyst, der einst als Bitcoin-Skeptiker bekannt war – mit einer enormen Preisentwicklung, die er für die Kryptowährung erwartet. Dabei handelt es sich um den CEO bei Morgan Creek Capital Management, Mark Yusko. Dieser nämlich erwartet bereits kurzfristig eine regelrechte Explosion von Bitcoin. Seine Einschätzung beim Business Insider sieht wie folgt aus:

    "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir Bitcoin bereits im Jahr 2021 bei $100.000 sehen. Im Jahr 2025 stehen wir dann bei einem Kurs von vermutlich $250.000 Bitcoin. Einige Zeit später, so 2030, scheint dann ein Kurs von $400.000 oder $500.000 möglich."

    Dies ist natürlich eine enorme Kehrtwende für einen einstigen Bitcoin-Skeptiker. Auch wenn diese Einschätzung Anlegern natürlich besser gefallen dürfte, als beispielsweise die $0-Einschätzung von Bill Gates, so fehlt der Aussage von Yusko natürlich der klare Hintergrund, warum dies so sein sollte.

    Tim Draper: Preisschild bei einer Viertelmillion Dollar

    Natürlich darf in unserem Überblick über die mögliche Preisentwicklung des Bitcoins Tim Drapers Einschätzung nicht fehlen. Der Risikokapitalgeber nämlich sagt für die kommenden vier Jahre enorme Kursgewinne voraus. Demnach soll die Kryptowährung bis Ende 2023 um mindestens mehr als das Vierfache ansteigen. Somit dürfte der Wert bei etwa $250.000 liegen. Diese Einschätzung hatte Draper übrigens bereits 2018 getroffen, als Bitcoin noch etwa $5.000 Wert war.

    Einige Wochen vor dem Jahreswechsel 2019/2020 fügte Draper dem sogar eine noch interessantere Aussage hinzu. Der Nachrichtensendung Blocktv sagte Draper, dass seine aktuellen Aussagen sogar hinter dem letztendlichen Wert zurückbleiben könnten:

    "250.000 Dollar bedeutet, dass Bitcoin dann etwa 5 Prozent Marktanteil in der Währungswelt haben würde, und ich denke, dass dies die Macht von Bitcoin unterbewerten könnte."

    Das Viertelmillion-Dollar-Preisschild, das Draper dem Bitcoin für die Zukunft verpasst hat, wurde übrigens im Dezember 2019 von einer weiteren Quelle aufgeschnappt. Der CNBC-Analyst Brian Kelly stützte diese These nämlich am 20. Dezember 2019 in der Sendung Fast Money. Mit Blick auf das Kursdiagramm von Bitcoin und der Draper-Einschätzung sagte Kelly:

    „Wenn Bitcoin einfach so weitermacht wie bisher und im bisherigen Kanal der Kursentwicklung verbleibt, dann liegt das Kursziel bei 200.000 bis 250.000 US-Dollar.“

    Fazit zu den Bitcoin-Prognosen

    Die Wahrheit ist: Niemand kann den Preis eines Bitcoins zu 100% prognostizieren.

    Man kann fundamentale und technische Faktoren nehmen und daraus eine ungefähre Richtung ableiten. Ob diese schlussendlich genau so eintrifft, darunter oder darüber liegt, steht in den Sternen.

    Aus diesem Grund ist es auch wichtig, sich eigene Gedanken zu machen. Wie siehst du selbst den Bitcoin? Stimmst du den Prognosen der Experten zu oder hast du eine andere Meinung?

    Wir wollen an dieser Stelle natürlich auch erwähnen, dass es für jedes Pro auch ein Contra – So auch bei den Bitcoin-Prognosen. Wir zeigen hier Prognosen von Menschen auf, die in dem Thema (meistens) tief drin sind und in der Bitcoin-Szene eine gewisse Stellung haben. Auf der einen Seite gibt es auch viele Kritiker, die wenig vom Bitcoin und damit auch von den oben genannten Bitcoin-Prognosen halten.

    Befindet sich der Bitcoin in einer Blase?

    In Zusammenhang mit dem rasant steigendem Kurs und immer höher werdenden Bitcoin-Prognosen fallen zwei Begriffe äußert oft: Die Tulpenmanie und die Dotcom-Blase. Dabei handelt es sich um zwei Blasen an den Finanzmärkten, die in der Geschichte besonders hervorgestochen sind.  In beiden Fällen wurden Preise an den Börsen durch reine Spekulation auf noch höhere Preise getrieben, ohne dass der tatsächliche, fundamentale Wert betrachtet wurde. Es kam, wie es kommen musste: Die Blase platzte irgendwann und die Anleger verloren viel Geld.

    Aber wie ist es nun mit dem Bitcoin?

    Die Wahrheit ist: Niemand kann mit Gewissheit sagen, ob sich der Bitcoin in einer Blase befindet oder nicht. Dafür ist der Beobachtungszeitraum zu gering und man weiß nicht, wie die Entwicklung weitergeht.

    Was man auf jeden Fall nicht machen darf, ist, den Bitcoin-Markt mit regulären Finanzmärkten zu vergleichen.

    In der Welt der Kryptowährungen läuft alles schneller ab. Sowohl die Kurszuwächse als auch die Kursstürze. Ein Zuwachs von +25 % innerhalb von 24 Stunden ist genauso normal wie ein plötzlicher Sturz um -25 %.

    Die starke Volatilität ist aber natürlich der vergleichsweise geringen Menge an Kapital geschuldet, die derzeit im Bitcoin-Markt vorhanden ist. Ein weiterer Grund liegt in einer gewissen Unsicherheit sowie Panikreaktionen, speziell von unerfahrenen Bitcoin-Investoren.

    Einige anerkannte Experten sagen, dass  kein Zweifel bestehe, dass sich der Bitcoin in einer Blase befindet, was jedoch nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten muss. So gut wie jeder größere Durchbruch ist mit einer Blase eingeläutet worden. Es braucht oft Blasen, um eine neue Technologie erst richtig nach Vorne zu bringen.

    Das Thema bleibt also spannend und wird auch in Zukunft einiges an Gesprächsstoff bieten. Wir jedenfalls bleiben dran und aktualisieren die Bitcoin-Prognosen regelmäßig, damit auch ihr auf dem neuesten Stand bleibt!

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    Dieser Artikel wurde erstmals am 29. März 2020 veröffentlicht und am 12. Mai 2021 aktualisiert.

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