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Hinweis: Die nachfolgenden Informationen stellen keine Investmentberatung dar und ersetzen keine professionelle Investmentberatung. Es handelt sich um eine individuelle Meinung, welche nicht als Grundlage f√ľr Investitionen herangezogen werden sollte.

Wie stehen die Finanzm√§rkte aktuell? 
Aktien, Indizes, Krypto & Co.

ūüďä Aktien

Der Infoteil

  • Aktien sind Unternehmensanteile. Mit dem Kauf einer Aktie besitzt du auch einen Teil des jeweiligen Unternehmens.
  • Nur ein Bruchteil aller Aktiengesellschaften sind auch an der B√∂rse handelbar.
  • Unternehmen verkaufen ihre Unternehmensanteile an der B√∂rse, um Geld f√ľr Wachstum einzunehmen.
  • Die meisten Aktien bieten auch Mitspracherecht. Mit gen√ľgend Unternehmensanteilen kannst du als Aktion√§r Einfluss auf das Unternehmen nehmen und Hauptversammlungen besuchen (Letzteres geht oft bereits ab 1 Aktie).
  • Mann muss nicht zwingend Einzelaktien kaufen. Alternativ kann auch in "Aktienk√∂rbe" wie ETFs oder Fonds investiert werden.
  • Die meisten an der B√∂rse erh√§ltlichen Aktien nennen sich "Stammaktien". Pro St√ľck hast du hier 1 Stimmrecht.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es drei Arten, wie mit Aktien Geld verdient werden kann: klassisches Buy & Hold (Kauf - die Wette auf steigende Kurse), Shorting ("Leerverkauf" - die Wette auf fallende Kurse; hierzulande zum Beispiel √ľber CFDs m√∂glich) und √ľber Dividenten. Dividentenaktien haben den Vorteil, dass du die Aktien nicht verkaufen musst, um Gewinn zu erzielen.
  • Sieh dir unseren Artikel √ľber den Kauf von Aktien an, um zu lernen, wo du Aktien kaufen kannst und worauf du achten solltest.
  • Halte dich von Pennystocks fern. Penny-Stocks sind in Europa Aktien unter ‚ā¨ 1,- pro Aktie, in den USA Aktien unter $ 5,- pro Aktie. Diese Art von Aktien wirken zwar durch den vermeintlich g√ľnstigen Preis oft besonders g√ľnstig, es ist allerdings ein Trugschluss. Meistens handelt es sich dabei meist um sterbende Unternehmen. Eine Investition gleicht daher eher einem Spiel im Casino.
  • Lerne mehr √ľber diese Art von Wertpapieren in unserer Aktien-Kategorie.

ūüďą ETFs

Der Infoteil

  • ETFs ("Exchange Traded Funds") sind Fonds, welche passiv gemanaged werden. Das bedeutet, dass es keinen Fondsmanager dahinter gibt, welcher sich um die Aktienauswahl k√ľmmert. Stattdessen bilden ETFs einfach einen bestimmten Index nach.
  • Der Vorteil von ETFs gegen√ľber EInzelatien ist, dass diese bereits von Haus aus diversifiziert sind. Das Risiko wird also auf viele Unternehmen gestreut. "Schlechte" Unternehmen werden unter bestimmten Bedingungen durch bessere ersetzt.
  • Aktien-ETFs performen in der Regel besser als "normale" Aktienfonds.
  • Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividendengewinne und Zinsen direkt wieder in den ETF. Daher ist diese Art von ETF meist beliebter als andere nicht-thesaurierende ("Aussch√ľttende") ETFs.
  • Mit ETFs k√∂nnen auch Bruchteile von Aktien gekauft werden.
  • ETFs sind besonders g√ľnstig. Die einmaligen Anschaffungskosten betragen meist um die 0,25% und die j√§hrlichen Geb√ľhren um 0,3% herum. Damit sind passive Fonds deutlich g√ľnstiger als aktive.
  • Die √ľbliche Rendite liegt in der Regel bei ca. 5-8% j√§hrlich, bei einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren. Selbstverst√§ndlich h√§ngt dies jedoch vom gew√§hlten ETF ab.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Bei ETFs bieten sich die beliebten ETF-Sparpl√§ne an, welche in einem bestimmten Intervall automatisch in einen ETF investieren.
  • Hier sind einige der belibtesten ETFs: MSCI World (IE00B4L5Y983), MSCI All Countries World Index (IE00B6R52259), MSCI Emerging Markets (IE00B0M63177), MSCI World Socially Responsible Index (LU0629459743). Kopiere die sogenannte "ISIN"-Nummer und suche danach in deinem Online Broker-Account.
  • Viele kostenlose ETFs bekommst du zum Beispiel bei eToro (ja, tats√§chlich geb√ľhrenfrei), allerdings gibt es da keine Sparpl√§ne und eine kleinere Auswahl. Alternativ kannst du dir zum Beispiel Flatex oder Consorsbank ansehen.

ūüü° Bitcoin

Der Infoteil

  • Bitcoin ist eine durch Verschl√ľsselung gesch√ľtzte Kryptow√§hrung. Der bis heute unbekannte (und vermutlich bereits verstorbene) Gr√ľnder "Satoshi Nakamoto" erschuf Bitcoin als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise 2009.
  • 1 Bitcoin ist durch 100 Millionen "Satoshis" (vergleichbar mit Cent beim Euro) teilbar.
  • Bitcoin nutzt als Grundlage die sogenannte Blockchain. Die Blockchain ist ein dezentrales Register, auf der jede Transaktion und alle "Konten" (= Private Keys) gespeichert sind.
  • Die Bitcoin-Transaktionen sind pseudonym. Das bedeutet, dass jede Transaktion auf der Blockchain nachverfolgbar ist, jedoch nicht zwingend, wer sich hinter der "Kontonummer" verbirgt.
  • Der "Public Key" ist eine Art Kontonummer, auf welche Bitcoins empfangen werden k√∂nnen. Der "Private Key" dagegen ist der Schl√ľssel zu deinem "Konto" auf der Blockchain.
  • Auf sogenannten "Wallets" wird nur der Private Key gespeichert. Die Bitcoins selbst verlassen die Blockchain nie.
  • Bitcoin ist mittlerweile nicht mehr die technisch innovativste Kryptow√§hrung, genie√üt weltweit jedoch das meiste Vetrauen.
  • Bitcoin wird manchmal auch als "digitales Gold" bezeichnet. W√ľrde Bitcoin den Marketcap von Gold erreichen (Anzahl der Coins x Preis), l√§ge 1 Bitcoin bei einem Preis von ‚ā¨ 438.000,- pro St√ľck.
  • Es ist unwahrscheinlich, dass Bitcoin sogenannte "Fiat"-W√§hrungen wie den Euro oder US-Dollar ersetzen wird. Viel wahrscheinlicher ist die Verwendung als Wertspeicher.
  • "Bitcoin Cash" entstand durch einen Fork (Abspaltung der Bitcoin-Blockchain) und ist eine verbesserte Version von Bitcoin. Der Initiator Roger Ver ist allerdings umstritten. Der originale Bitcoin ("Bitcoin Core") genie√üt dar√ľber hinaus mehr Vertrauen als Bitcoin Cash.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

ūüĖ• Kryptow√§hrungen

Der Infoteil

  • Kryptow√§hrungen sind digitale W√§hrungen, welche durch Kryptografie (Verschl√ľsselung) gesch√ľtzt sind und keinen Mittelsmann in Form einer Bank ben√∂tigen.
  • Die bekannteste Kryptow√§hrung ist Bitcoin.
  • Staatliche, digitale W√§hrungen (zum Beispiel der "digitale Euro") sind in den meisten F√§llen keine Kryptow√§hrungen, da diese nicht verschl√ľsselt sein m√ľssen, um zu funktionieren.
  • Der Gro√üteil aller aktuell handelbaren Kryptow√§hrungen (√ľber 9.000) wird vom Markt verschwinden. √úberleben wird nur ein Bruchteil davon.
  • Die Urspr√ľnge von Kryptow√§hrungen liegen in der sogenannten "Cypherpunk"-Szene. Eine der ersten Kryptow√§hrungen √ľberhaupt war "DigiCash" (1988).
  • Es ist nicht damit zu rechnen, dass Regierungen und Zentralbanken die Etablierung einer Kryptow√§hrung zulassen, welche nicht unter staatlichen Kontrolle steht und unsere gewohnten W√§hrungen ersetzt. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass Kryptow√§hrungen keine Zukunft haben. Als Anlage- und Spekulationsobjekt, als Tauschmittel in kleinem Rahmen und als Wertspeicher werden Kryptow√§hrungen bereits genutzt.
  • Die Wall-Street als auch immer mehr Fonds und Verm√∂gensverwalter behandeln Kryptow√§hrungen mittlerweile wie jedes andere Asset. Kryptow√§hrungen sind quasi "angekommen".

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

ūüíį Fonds

Der Infoteil

  • Fonds sind K√∂rbe, welche diverse Assets beinhalten k√∂nnen und von dem man sich Anteile kaufen kann.
  • Investmentfonds sind, im Gegensatz zu ETFs, aktiv gemanged. Das bedeutet, dass sich ein Fondsmanager aktiv um die Asset-Auswahl k√ľmmert. Das kann in Einzelf√§llen h√∂here Renditen bringen. Im Schnitt werfen aktive Fonds allerdings niedrigere Renditen als ETFs ab.
  • Man unterscheidet zwischen offenen Fonds, wo Anteile jederzeit ge- und verkauft werden k√∂nnen sowie geschlossenen Fonds, wo dies erst nach einer bestimmten Frist m√∂glich ist.
  • Je nach Ziel oder Assets, werden f√ľr Fonds verschiedene Namen verwendet: Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Dachfonds Hedgefonds, Rohstofffonds usw.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Wenn du Fonds kaufst, zahlst du √ľblicherweise einen sogenannten "Ausgabeaufschlag". Diese einmalige Geb√ľhr ist bei den meisten aktiven Fonds relativ hoch. Bei passiven Fonds dagegen f√§llt diese Geb√ľhr nicht an. Manche Broker bieten Rabatte auf diesen Ausgabeaufschlag an (manchmal bis zu 100%).
  • Nicht auf allen Handelsplatfformen sind Fonds handelbar. Sieh in unserem Online Broker-Vergleich nach, welcher Broker Fonds anbietet.

ūüíĽ Trading

Der Infoteil

  • Trading, bzw. "Daytrading" ist das kurzfristige Kaufen & Verkaufen von Assets. Meist werden dabei keine echten Assets gehandelt, sondern Derivate darauf gekauft. Ein solches Derivat sind zum Beispiel CFDs, welche den Einsatz von Hebeln als auch den schnellen Kauf und Verkauf erlauben.
  • Auch beim langfristigen Investieren wird ein Handelsvorgang (zum Beispiel Kauf oder Verkauf) als "Trade" bezeichnet.
  • Trading ist an sich eine seri√∂se Disziplin, wird online jedoch oft f√ľr Betrug missbraucht.
  • Beim Daytrading spielen Muster in Charts (Charttechnik) eine gro√üe Rolle.
  • Vorsicht ist vor "Trading-Robotern" geboten, welche angeblich Forex- oder Krypto-Paare oder auch nur Bitcoin selbst√§ndlig traden. FINANZSACHE ist in dem Bereich kein einziger, seri√∂ser Trading-Roboter bekannt. Entsprechende Anbieter verf√ľhren oft mit absurd-hohen Renditen zur Einzahlung und die Trading-Software selbst ist nicht selten manipuliert.
  • Die Wahreit √ľber Trading ist, dass es eine der schwersten Disziplinen im Finanzbereich √ľberhaupt. Auch wenn es manche Onlinekurse & Coaches anders vermuten lassen.
  • Mit gen√ľgend Ehrgeiz, Wissen und Erfahrung ist aber selbstverst√§ndlich auch rein durch Trading ein gutes Einkommen erzielbar.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Zum Einstieg ist das ausgezeichnete Buch von Norman Welz "Tradingpsychologie - So denken und handeln die Profis: Spitzenperformance mit Mentaltraining" zu empfehlen: Hier bei Amazon ansehen*.
  • Da es im Trading-Bereich auch bei den Plattformen viele schwarze Schafe gibt, findest du bei uns eine √úbersicht an seri√∂sen CFD-Brokern und Forex-Brokern. Unser pers√∂nlicher Tipp ist zum Beispiel der mit deutscher Niederlassung t√§tige und BaFin-regulierte Broker XTB.
  • Seri√∂se Informationen zu Trading gibt es dar√ľber hinaus beispielsweise auf dem Youtube-Kanal von Jens Rabe.

ūüĒÉ CFDs

Der Infoteil

  • CFDs ("Contracts for Difference") geh√∂ren zur Familie der Derivate. Ein Derivat ist eine Ableitung von einem Original bzw. einem Basiswert. Wenn du also CFDs handelst, besitzt du nicht das darunterliegende "echte" Asset. Handelst du zum Beispiel einen CFD auf die Tesla-Aktie, handelst du den selben Kursverlauf, besitzt die Aktie jedoch nicht.
  • CFDs sind nichts anderes, als kleine Vertr√§ge zwischen dir und deinem CFD-Broker.
  • CFDs werden als komplexes Finanzprodukt bezeichnet und eignen sich nicht f√ľr Anf√§nger, da zwar h√∂here Gewinne aber auch schnellere Verluste m√∂glich sind.
  • Der Vorteil von CFDs ist, dass diese, im Gegensatz zum darunterliegenden Asset, schnell gekauft und verkauft werden k√∂nnen und damit f√ľr das Tradiing geeignet sind.
  • CFDs werden in der Regel mit sogenannten "Hebeln" (Leverage) gehandelt. Das bedeutet, dass zum Beispiel das 10-fache an Kapital bewegt werden kann, jedoch nur 1/10 als Sicherheitsleistung ("Margin") hinterlegt werden muss.
  • Die H√∂he des m√∂glichen Hebels wurde in der EU f√ľr private Trader beschr√§nkt. Der maximale Hebel betr√§gt 1:30. Gleichzeitig gibt es auch keine Nachschusspflicht mehr f√ľr private Konten. Das alles gilt nur f√ľr in der EU regulierte CFD-Broker. Von anderen Anbietern raten wir kategorisch ab.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es mag verlockend sein, bei unregulierten Offshore-Brokern zu traden, welche Hebel von mehreren hundert auch f√ľr private Trader erlauben. Davon raten wir ab. Diese Broker sind nicht beaufsichtigt und nicht selten auch Betrug.
  • Sieh dir unsere Auswahl an seri√∂sen CFD-Brokern an.
  • Beachte, dass sich CFDs nicht f√ľr dich eignen, wenn du Anf√§nger bist oder schnell zu Geld kommen m√∂chtest.

ūüíĪ Forex

Der Infoteil

  • Forex (auch "FX" oder "Devisen-Trading") ist der gr√∂√üte Finanzmarkt der Welt. Die gro√üen Player in diesem Markt sind allerdings nicht private Trader, sondern vor allem Banken und Unternehmen, welche sich gegen W√§hrungsschwankungen absichern.
  • Das beliebteste W√§hrungspaar ist EUR/USD.
  • Der Handel wird √ľber den Interbankenmarkt durchgef√ľhrt. Dabei handelt es sich um einen dezentralen Verbund von Banken.
  • Der Forex-Markt ist einer der wenigen M√§rkte, die 24/7 ge√∂ffnet sind.
  • Im Forex-Trading werden Pips getradet, also die kleinste Einheit, um die ein Devisenpaar steigen oder fallen kann.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Mit Forex-Trading wird im Privatsektor viel Betrug betrieben. Sei in diesem Umfeld besonders vorsichtig, auf welcher Plattform du dich anmeldest, wo du Coaching buchst oder welchen Whatsapp/Telegram-Gruppen ("Forex Signale") du folgst.
  • Viele Broker bieten zwar Forex-Trading an, jedoch handelt es sich dabei um Forex-CFDs, welche nicht am oben beschriebenen Interbankenmarkt teilnehmen. Einer der wenigen "echten" Forex-Broker ist beispielsweise XTB.
  • √úbe im jeweiligen Demokonto des Forex-Brokers den Handel, bevor du echtes Geld einsetzt.
  • Sieh dir eine Auswahl an regulierten Forex Brokern an.

ūü§Ė Robo-Advisor

Der Infoteil

  • Robo-Advisor sind nicht zu verwechseln mit Trading-Robotern. Obwohl es im Prinzip das gleiche ist (Algorithmen), investieren Robo-Advisor langfristig. Trading-Roboter dagegen kurzfristig.
  • Ein Vorteil von Robo Advisorn ist, dass es auch hier keine an der B√∂rse unvorteilhaften Emotionen beim Investieren gibt. Die Anbieter arbeiten mit Algorithmen, welche rein datenbasierte Entscheidungen treffen.
  • Die meisten Robo Advisor investieren in weniger volatile Produkte wie ETFs, welche wiederum aus Aktien oder Anleihen bestehen. Seltener findet man beispielsweise Rohstoffe oder andere Assets.
  • Wie bei ETFs, sollte auch bei Robo Advisorn ein l√§ngerer Analagehorizont von √ľber 10 Jahren zur Verf√ľgung stehen. Je nach Wirtschaftslage lassen sich aber auch in k√ľrzeren Zeitr√§umen gute Renditen erzielen.
  • Ob Robo Advisor auch langfristig besser als die schlichte Investition in einen ETF abschneiden, wird die Zeit zeigen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Nach Auswahl der Risikostufe erledigen Robo Advisor den Rest. Bei den meisten Anbietern kann man zwischen drei Stufen, zum Beispiel defensiv, ausgewogen und offensiv w√§hlen. Je nachdem, sind unterschiedliche Renditen und niedrigeres oder h√∂heres Risiko zu erwarten.
  • Sieh dir unseren Robo Advisor-Vergleich an, um einen passenden Anbieter zu finden.
  • Die Geb√ľhren bewegen sich im Schnitt um 1% herum pro Jahr.

ūüŹß Girokonto

Der Infoteil

  • Ein Girokonto, ist das Konto, welches du f√ľr deine t√§glichen oder wiederkehrenden Zahlungen nutzen kannst. Ebenso wird dein Gehalt meist auf das Girokonto √ľberwiesen.
  • Die kostenlose Kredikarte, die du oft zu einem Girokonto dazu bekommst, ist meistens keine Kreditkarte, sondern eine Debitkarte. Diese hat im Grunde keine Nachteile, bietet aber keine Kredit-Funktion. Das bedeutet, du kannst nur so viel ausgeben, wie du auf deinem Bankonto zur Verf√ľgung hast.
  • Die meisten Girokonten kannst du mittlerweile mit den beliebten Google Pay und Apple Pay-Apps verkn√ľpfen und so mit deinem Smartphone bezahlen.

Der Praxisteil

  • Viele Banken gehen mittlerweile wieder dazu √ľber, Kontof√ľhrungsgeb√ľhren zu verrechnen. Kostenlose Konten gibt es √ľberwiegend bei Online Banken sowie Fintechs.
  • Sieh dir unseren Girokonto-Vergleich an, um ein passendes Konto f√ľr dich zu finden.

ūüí≥ Kreditkarte

Der Infoteil

  • Kreditkarten werden auch in Europa immer beliebter. Bei Zahlung in ausl√§ndischen Online Shops ist eine Kreditarte fast unverzichtbar.
  • Kreditkarten bieten innerhalb des Rahmens einen meist zinsfreien Kredit, welcher innerhalb von meistens 30 Tagen zur√ľckgezahlt werden muss. Nach Ablauf der R√ľckzahlungsfrist sind Kreditkarten-Kredite allerdings teurer als gew√∂hnliche Kredite bei der Bank.
  • Sogenannte "Debitkarten" haben im Grunde exakt die gleichen F√§higkeiten wie eine "echte" Kreditkarte, jedoch kann damit kein Kredit aufgenommen werden. Debitkarten sind die Art von Karten, welch es oft kostenlos zu einem Konto dazu gibt.
  • In manchen F√§llen werden nur Kreditkarten, jedoch keine Debitkarten angenommen. Das passiert aber in der Regel nicht besonders oft.
  • Kreditkarten sind schon lange nicht mehr auf die Zahlungs- bzw. Kredit-Funktion beschr√§nkt. Die Herausgeber als auch die Banken inkludieren meistens auch eine Reiseversicherung, diverse Boni, Verg√ľnstigungen, Cashback und andere Vorteile.
  • Auch wenn die Annahmestellen von Mastercard und Visa so gut wie gleich sind, gibt es trotzdem eine leichte Tendenz zu Visa. Aber auch mit Mastercard wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Probleme haben, was die Akzeptanz betrifft.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Kreditkartenvergleich an, um eine Kreditkarte zu finden.
  • Kostenlose Kreditkarten sind zwar oft verlockend, bieten aber beispielsweise weniger sonstige Vorteile und bei R√ľckbuchungen sind die ausgebenden Banken meist weniger kundenfreundlich.
  • Lass' dich durch das zus√§tzlich verf√ľgbare Geld nicht zu unn√∂tigen Konsumausgaben verleiten. Vergiss nicht, dass du Kreditkartenkredite in 30 Tagen wieder zur√ľckzahlen musst!
  • Du musst die Kredit-Funktion einer Kreditkarte nicht nutzen. Wenn du mit deiner Kreditkarte nur so viel bezahlst, wie du auf dem Konto hast, ger√§tst du nicht in Gefahr, hohe Zinsen zahlen zu m√ľssen.

ūüďĄ Anleihen 

Der Infoteil

  • Anleihen (auch "Renten", im englischen "Bonds genannt) sind festverzinsliche Wertpapiere und werden von Staaten, Banken oder auch Unternehmen ausgegeben.
  • Ein Staat kann durch die Ausgabe von Staatsanleihen Kredite bei der Bev√∂lkerung aufnehmen.
  • Anleihen, im speziellen Staatsanleihen, gelten gemeinhin als relativ sicher. Das bedeutet, dass das Ausfallsrisiko in den meisten F√§llen nicht besonders hoch ist.
  • Was allerdings auch nicht hoch ist, sind die Renditen. In der Regel bewegen sich Anleihen um die 2% herum, was gerade mal der Inflationsrate entspricht. Nat√ľrlich gibt es auch Anleihen, welche darunter oder dar√ľber liegen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Aufgrund der geringen Rendite, eignen sich Anleihen oft nur zur Kaufkrafterhaltung des eigenen Kapitals. Um mehr verdienen zu k√∂nnen, sind risikoreichere Investionen wie zum Beispiel ETFs n√∂tig.
  • Sieh dir hier an, welche Broker den Handel von Anleihen bieten.

ūüí∂ Kredit

Der Infoteil

  • Kredite sollten nicht f√ľr unwichtge Konsumg√ľter aufgenommen werden. Durch die Zinsen wird das gekaufte am Ende meistens sehr viel teurer, als wenn du darauf gespart h√§ttest.
  • Ein Kredit kann auch psychisch belastend sein. √úberlege dir daher gut, ob du Schulden auf dich nehmen m√∂chtest.
  • Wenn du bereits einen laufenden Kredit hast, kann es sinnvoll sein, diesen zu einer anderen Bank mit niedrigeren Zinsen umzuschichten.
  • Die Zinsen f√ľr einen Kredit h√§ngen vom Verwendungszweck, der Laufzeit und der H√∂he ab. Der effektive Jahreszins kann von 0,5% bis 20% und manchmal auch dar√ľber hinaus reichen.
  • Kreditzinsen sind das, wodurch sich Banken (unter anderem) finanzieren. Die H√∂he der Zinsen wird dabei ma√ügeblich von der EZB (Europ√§ische Zentralbank) gesteuert. Je nach Wirtschaftslage sind Kredite also immer unterschiedlich teuer.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Mache einen Kreditvergleich, um g√ľnstige Konditionen zu finden.
  • Der wichtigste Faktor ist immer der "effektive Jahreszins" oder auch "Effektivzinssatz". Dieser Satz muss alle Kosten beinhalten, die mit der Aufnahme des Kredits zusammenh√§ngen. Es ist der Satz, der Kredite erst vergleichbar macht.
  • Es gibt im Internet eine endlose Menge an Kreditangeboten. Manche davon nutzen die finanzielle Notlage und Verzweiflung vieler Menschen aus. Gehe zu deiner Sicherheit nicht auf Angebote ein, die du in Kleinanziegen siehst, oder bei denen du per WhatsApp, Telegram oder Social Media kontaktiert wirst. Diese Anbieter sind meistens unseri√∂s und erf√ľllen die rechtlichen Vorgaben nicht.

ūüĎ®‚ÄćūüíĽ Online Broker

Der Infoteil

  • Da du Finanzprodukte wie zum Beispiel Aktien nicht direkt an der B√∂rse kaufen kannst, ben√∂tigt es eine Zwischenstelle, welche in deinem Auftrag handelt. Das ist der sogenannte "Broker".
  • Achte darauf, dass der Broker seinen Sitz in der Europ√§ischen Union hat. So ist eine Regulierung sichergestellt und bei rechtlichen Streitigkeiten hast du bessere Karten.
  • Ganz besondere Vorsicht ist bei Plattformen geboten, welche ihren Sitz auf folgenden Inseln haben: Malediven, Britischen Jungferninseln, Dominikanische Republik, Sankt Vincent und die Grenadinen und Marshallinseln.
  • Sei vorsichtig, wenn es um "automatisches Bot-Trading" in Zusammenhang mit Bitcoin oder Forex geht. Dabei handelt es sich in den meisten F√§llen um Betrug.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

Unsere Tipps

  • Als Multi-Asset-Broker (Investieren & Trading) f√ľr Einsteiger & Fortgeschrittene: eToro.
  • F√ľr Aktien & ETFs: eToro (geb√ľhrenfreier Kauf & Verkauf, daf√ľr weniger B√∂rsen) oder Flatex (kostenpflichtiger Handel, daf√ľr mehr B√∂rsen).
  • F√ľr Forex-Trading: XTB
  • F√ľr CFDs: Plus500
  • F√ľr Sparpl√§ne, Anleihen, Fonds: Flatex oder Consorsbank
  • F√ľr Futures: Degiro
  • Robo-Advisor: Quirion
  • F√ľr Optionen: LYNX
  • F√ľr Zertifikate: Consorsbank

ūüŹõ  Aktiendepot

Der Infoteil

  • Ein Aktiendepot wird typischerweise bei einem Online Broker oder direkt bei einer Bank er√∂ffnet. Die im Depot enthaltenen Wertpapiere werden √ľber diese Stellen auf deinen Auftrag hin ge- und verkauft.
  • Physische Aktien geh√∂ren zum Sonderverm√∂gen und sind somit nicht von einer m√∂glichen Pleite der Bank oder des Brokers betroffen.
  • In der Regel fallen in Deutschland 25% Abgeltungssteuer auf den Gewinn an, wenn du Aktien aus deinem Depot verkaufst. Gewinne und Verluste von diversen Aktien kannst du gegenrechnen.
  • Hat der Broker oder die Bank ihren Sitz in Deutschland, werden Steuern meist f√ľr dich automatisch abgef√ľhrt. Bei Sitz im Ausland musst du dich selbstst√§ndig nach Ablauf eines Kalenderjahres um die Abfuhr der Steuer an das Finanzamt k√ľmmern.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Wertpapierdepot-Vergleich an, um ein passendes Aktiendepot f√ľr dich zu finden.
  • Manche Broker bieten kommissionsfreien Aktienhandel an. Das bedeutet, dass du f√ľr Kauf und Verkauf keine Geb√ľhren zahlst. Der Nachteil ist, dass es in solchen F√§llen meist nur wenige B√∂rsen zur Auswahl gibt. Exotischere Aktien lassen sich dort selten finden.
  • Wenn du noch Anf√§nger bist, kann es Sinn machen, ein Musterdepot zu er√∂ffnen. Ein Musterdepot funktioniert genau wie ein echtes Depot, mit dem Unterschied, dass du den Aktienhandel √ľben kannst, ohne mit echtem Geld zu handeln.

ūüíĽ Online Geld verdienen

Der Infoteil

  • Online Geld zu verdienen ist beliebt, weil es in der Regel kleinere Einstiegsh√ľrden als viele klassische Gesch√§ftsmodelle bietet.
  • Sei vorsichtig, wenn dir jemand verspricht, ein System gefunden zu haben, online schnell und einfach reich zu werden. Das ist in den allerseltensten F√§llen m√∂glich. Ein angebliches "System", welches Anf√§nger online schnell reich macht, ist meistens Abzocke.
  • Gerne wird auf das Ausf√ľllen von Online-Umfragen verwiesen. Auch wenn die H√ľrde hier extrem niedrig ist: der Stundenlohn ist bei so etwas meistens extrem niedrig und zahlt sich schlicht nicht aus.
  • Bedenke, dass es je nach eigenen F√§higkeiten und der Konkurrenzsituation einige Zeit dauern kann, bis du anf√§ngst, Geld zu verdienen. Das k√∂nnen wenige Monate sein, aber auch Jahre.
  • Neben einem Vollzeit-Job ist es meist schwierig, etwas richtig Erfolgreiches auf die Beine zu stellen (aber nicht unm√∂glich!). In den meisten F√§llen empfiehlt sich, Geld f√ľr 1-2 Jahre auf die Seite zu legen, um in dieser Anfangsphase nicht arbeiten zu m√ľssen um sich voll auf die Selbst√§ndigkeit konzentrieren zu k√∂nnen.

Der Praxisteil

  • √úberlege dir, wo du einen Wert f√ľr andere Menschen schaffen k√∂nntest. Bist du beispielsweise Experte in einem bestimmten Thema? Kannst du vielleicht hilfreiche Tools progammieren? Konntest du eine wichtige Sache bei dir selbst l√∂sen und kannst dieses Wissen nun weitergeben?
  • Typsische M√∂glichkeiten, online Geld zu verdienen sind: Kurse, E-Books, Affiliate Marketing, Trading, Blogs, Vlogs. Finde heraus, welche Transportation deiner Botschaft am besten zu dir passt.
  • Der n√§chste Schritt ist die Plattform: WO pr√§sentierst du dein Produkt? Bei Informationen: Jegliches soziales Netzwerk wie zum Beispiel Instagram, TikTok oder Youtube. Oder auch auf einer eigenen Webseite. Wenn du im Bereich E-Commerce etwas machen m√∂chtest, sieh dir beispielsweise Shopify, WooCommerce an.
  • Als n√§chstes solltest du dir Gedanken machen, wo deine Besucher herbekommst. Traffic-Kan√§le k√∂nnen sein: Social Media (organisch), Werbeanzeigen oder auch Suchmaschinen. Es empfiehlt sich in der Regel, auf einen Kanal zu setzen und darin m√∂glichst gut zu sein. Aufgrund der Komplexit√§t der Algorithmen ist es kaum m√∂glich, als Einzelperson oder kleines Team alle Kan√§le gleich gut zu bespielen.

ūüďÉ Sparpl√§ne

Der Infoteil

  • Sparpl√§ne sind automatische, regelm√§√üige Investitionen in ein bestimmtes Asset. Das kann, je nach Broker und deiner Einstellung, monatlich, zwei-monatlich oder auch nur jedes Quartal passieren.
  • Sparpl√§ne haben zwei gro√üe Vorteile: Einmal eingerichtet, wird automatisch in von dir ausgew√§hlte Werte investiert. Das umgeht die oft hinderlichen Emotionen beim Investieren. Der zweite Vorteil ist der sogenannte "Cost-Average-Effekt", zu Deutsch: Durchschnittskostenpreis. Manchmal kaufst du somit niedrig, manchmal hoch. Im Schnitt bezahlst du also einen durchschnittlichen Preis.
  • Sparpl√§ne sind vor allem bei ETFs beliebt, gibt es mittlerweile aber auch f√ľr Assets wie Bitcoin.
  • In der Regel ist man bereits ab ‚ā¨ 50,- dabei.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Ein ETF-Sparplan kann zum Beispiel so aussehen: Monatlich mindestens ‚ā¨ 100,- und √ľber einen Zeitraum von 10 Jahren.
  • Die gew√ľnschte, regelm√§√üige Investitionssumme kann √ľber mehrere ETFs verteilt werden. So kannst du zum Beispiel den MSCI World (IE00B4L5Y983) mit dem etwas riskanteren MSCI Emerging Markets (IE00B0M63177) mischen.
  • Sparpl√§ne, die in aktiv gemanagte Fonds investieren, sind ebenso m√∂glich. Allerdings performen Fonds nur in wenigen Ausnahmen besser als ETFs.
  • Klicke hier, um dir eine Auswahl an Sparplan-Depots anzusehen. Beliebt f√ľr Sparpl√§ne ist zum Beispiel Flatex oder Consorsbank

ūüíĶ Geld

Der Infoteil

  • Geld als neutrales Wertmedium erleichtert uns den Austausch von Waren und Dienstleistungen.
  • Was f√ľr viele aber neu ist, ist dass dieses Medium (zum Beispiel der "Euro") prim√§r durch Vetrauen gedeckt ist. Seit der Abschaffungs des Goldstandards 1971 erh√§lt das Geld, welches wir t√§glich benutzen seinen Wert gro√üteils durch Vertrauen. Ein 20 Euro-Schein ist also nur 20 Euro wert, weil DU darauf vertraust, dass es 20 Euro wert ist und die Supermarktfiliale, bei der du dieses Geld ausgibst, darauf vertraut, dass der Schein 20 Euro wert ist. Strenggenommen handelt es sich nat√ľrlich um ein Vertrauen in die Kaufkraft der jeweiligen M√ľnze oder des Geldscheines.
  • Staatliche W√§hrungen, welche durch keinen Rohstoff gedeckt sind, werden "Fiat-W√§hrungen" oder auch nur schlicht "Fiat" genannt.
  • Da es immer fortlaufenden Bedarf an neuem Geld gibt und Konsumenten sowie Unternehmen deshalb Kredite aufnehmen, wird die im Umlauf befindliche Geldmenge stetig erh√∂ht. Deshalb unterliegen die meisten W√§hrungen einer Inflation. Das bedeutet, verk√ľrzt gesagt, dass sich die Geldmenge erh√∂ht und die W√§hrung dadurch an Wert verliert. Im Schnitt um 2% pro Jahr. Du bekommst also f√ľr den selben Euro jedes Jahr um 2% weniger Waren oder Dienstleistungen. Diese Inflation wird mit einem Warenkorb gemessen. Die pers√∂nliche Inflation kann dar√ľber oder darunter liegen.
  • Dass Preise teurer werden, h√§ngt im Umkehrschluss jedoch nicht in jedem Fall mit der besprochenen Inflation zusammen, sondern kann g√§nzlich andere Gr√ľnde haben.
  • Die Inflation eines Geldes ist nicht, wie oft falsch dargestellt, per se etwas Schlechtes. So gut wie alle √Ėkonomen sind sich dar√ľber einig, dass eine leicht inflation√§re W√§hrung besser als eine deflation√§re W√§hrung ist. Das liegt daran, dass es mit einem inflation√§ren Geld h√∂here Anreize geschaffen werden, das Geld zu investieren und so die Wirtschaft am Laufen zu halten.

Der Praxisteil

  • Geld NICHT anzulegen, f√ľhrt zu grantiertem Verlust von ca. 2% j√§hrlich. Wenn du beispielsweise ‚ā¨ 20.000,- an Kapital auf deinem Konto hast, verliert dieses Kapital in 1 Jahr ‚ā¨ 400,- an Kaufkraft. Um diesem Verlust entgegenzuwirken, sollte Geld angelegt werden.
  • Sieh dir unseren Artikel √ľber Geldanlage an, um mehr √ľber die verschiedenen M√∂glichkeiten zu erfahren, Geld zu investieren.

ūüíį Dividenden

Der Infoteil

  • Dividenden sind Gewinnbeteiligungen, welche von manchen Unternehmen als freiwillige Leistung an deren Aktion√§re ausgesch√ľttet werden. Manche Unternehmen m√∂chten Aktion√§re so an die eigene Aktie binden.
  • Die wenigsten Unternehmen zahlen Dividende.
  • Die Aussch√ľttung erfolgt 1x j√§hrlich, zum Dividendenstichtag, welcher meist um den Mai herum liegt.
  • Unternehmen sind nicht verpflichtet, Dividenden auszusch√ľtten und k√∂nnen diese auch jederzeit senken, erh√∂hen oder ganz streichen.
  • Mit einem Kapital von ‚ā¨ 100.000,-, welches in entsprechende Aktien investiert wird, kann mit einem ungef√§hren Ertrag von ‚ā¨ 2.500,- pro Jahr gerechnet werden.
  • Die Risiken sind die gleichen wie bei "normalen" Aktien: Ein Unternehmen kann in Konkurs gehen und/oder aufh√∂ren, Dividende zu zahlen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Nicht jeder Broker ist geeignet! Sieh dir an, √ľber welchen Online Broker du Dividenden beziehen kannst.
  • Geb√ľhren f√ľr den Erhalt von Dividenden seitens des Brokers fallen in der Regel nicht an. Verzeinzelt kann es allerdings noch vorkommen.
  • Beispiele von Aktien mit Dividenden sind: 3M, AT&T, BMW, Novartis, Siemens, Coca Cola, SAP, Johnson & Johnson, Wacker Neuson.
  • Ab dem Freibetrag von ‚ā¨ 800,- f√§llt Abgeltungssteuer an.
  • Mit gen√ľgend Kapital ist es m√∂glich, auf eine reine Dividendenstrategie durch Dividendenaktien zu setzen. So kann ein Einkommensstrom geschaffen werden, ohne Aktien jemals verkaufen zu m√ľssen. Dies ist allerdings Kapitalintensiv (> ‚ā¨ 1.000.000,-), um davon leben zu k√∂nnen.

ūüõĎ Betrug

Der Infoteil

  • Betrug in Zusammenhang mit Finanzen findet prim√§r online sowie mit Finanzprodukten statt, wo zumindest theoretisch hohe Gewinne in kurzer Zeit m√∂glich sind.
  • Besonders aufpassen solltest du bei Themen wie Trading, Forex, CFDs und Kryptow√§hrungen wie Bitcoin.
  • Wenn ein Anbieter mit schnellen Gewinnen oder einer gewissen Rendite bzw. bestimmten Gewinnsummen wirbt, ist dies nicht nur verboten, sondern so gut wie immer Betrug.
  • Generell solltest du vorsichtig sein, wenn du bei einer Plattform das Gef√ľhl hast, schnelle Gewinne erzielen zu k√∂nnen. Das ist ein Zeichen f√ľr Unseriosit√§t.
  • Von allem, was mit automatischem Trading von W√§hrungen oder Kryptow√§hrungen zu tun hat, raten wir kategorisch ab. Uns ist kein seri√∂ses und funktionierendes System in diesem Bereich bekannt.

Der Praxisteil

  • Sieh dir unseren Artikel √ľber Trading Betrug an, um mehr √ľber dieses Thema zu lernen.
  • Trade nur mit seri√∂sen Online Brokern.
  • Nutze nach M√∂glichkeit immer PayPal oder Kreditkarte zur Einzahlung von Geld bei Handelsplattformen. Diese Zahlungsarten k√∂nnen meistens einfacher zur√ľckgebucht werden als zum Beispiel Bank√ľberweisung, Western Union, Paysafecard usw.
  • Halte Abstand oder sei zumindest besonders vorsichtig bei Plattformen mit Sitz auf Inseln bzw. generell allen Brokern mit Sitz au√üerhalb der EU.
  • Wenn dich eine Plattform auffordert, Steuern zu √ľberweisen, handelt es sich immer um einen Trick, dir mehr Geld abzukn√∂pfen.

ūüíľ Gesch√§ftskonto

Der Infoteil

  • Alle Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, ein Gesch√§ftskonto zu f√ľhren. Dazu geh√∂rt die GmbH, die AG und UG. Beim Einzelunternehmen, bei Freiberuflern aber auch GbR, OHG oder KG besteht keine Pflicht.
  • Auch wenn deine Rechtsform nicht zu einem Gesch√§ftskonto verpflichtet ist, macht ein solches Konto trotzdem Sinn, da du sonst den √úberblick verlierst, wenn sich private und gesch√§ftliche Ausgaben und Einnahmen vermischen.
  • Kostenlos inkludiert sind meistens Debitkarten. Diese kannst du f√ľr Online-Zahlungen wie eine Kreditkarte nutzen, ohne jedoch die Kredit-Funktion an sich.
  • Viele Unternehmenskonten stellen mittlerweile Schnittstellen f√ľr diverse Buchhaltungsprogramme zur Verf√ľgung, sodass du gro√üe Teile der Buchhaltung automatisieren kannst.

Der Praxisteil

  • F√ľr manche Gesch√§ftskonten ben√∂tigst du bereits ein Gewerbe, bei den meisten ist jedoch auch eine Anmeldung vor der Gr√ľndung m√∂glich. Sieh dir den Gesch√§ftskonto-Vergleich, um eine passende Bank zu finden.

ūüü® Gold

Der Infoteil

  • Gold hat in unserer Welt seit Jahrtausenden einen besonderen Status und gilt als Wertspeicher. Lange Zeit waren viele der heutigen W√§hrungen durch Gold gesichert. Dieser sogenannte "Goldstandard" wurde 1971 abgeschafft.
  • Obwohl Gold speziell in der Zeit zwischen 2000 und 2021 einen starken Anstieg verzeichnet hat, gilt Gold grunds√§tzlich als Versicherung gegen Inflation oder einfach Wertspeicher, weniger als Investment mit hohem Chance-Risiko-Verh√§ltnis.
  • Trotz dessen, dass Gold so eine lange Tradition hat, kann man auch hier nie wissen, ob Gold auch noch in 100 Jahren den gleichen Status und somit noch immer eine gute Anlage sein wird.
  • Bitcoin wird manchmal als das digitale Pendant zu Gold angesehen. Wohlgemerkt ist es allerdings noch zu fr√ľh, um eine solche Aussage als absolut gesichert anzusehen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • In Gold kann auf mehreren Wegen investiert werden: Physisch, durch einen ETF oder als Derivat. Einer der bekanntesten Gold-ETFs ist der "iShares Gold Trust", den du unter der ISIN "US4642851053" finden kannst.
  • Physisches Gold, zum Beispiel in Form von Dukaten (M√ľnzen), zu kaufen ist immer noch eine der beliebtesten Arten in Gold zu investieren. Im Falle einer Katastrophe ist physisches Gold auch von keiner Energieversorgung abh√§ngig und ist somit tauschbar.
  • Bei gr√∂√üeren Mengen an Gold empfiehlt sich die Lagerung bei zum Beispiel einer Bank. Das kann allerdings mit hohen Kosten verbunden sein.

ūüďą Investieren

Der Infoteil

  • Beim Investieren spielt, im Gegensatz zum Trading, immer die langfristige Entwicklung eine Rolle. Daher sind in dem Fall fundamentale Werte besonders wichtig. Was kurzfristig passiert, spielt eine untergeordnete Rolle.
  • Beachte, dass es immer ein Risiko-Gewinnverh√§ltnis gibt. Meistens gilt: Je h√∂her der m√∂gliche Gewinn, desto h√∂her auch das Risiko. Oder anders ausgedr√ľckt: Die Chance, das eingesetzte Kapital zu verlieren, ist umso h√∂her, umso mehr Chance in dem jeweiligen Investment steckt.
  • Geld zu investieren kann dem Kaufkraftverlust des eigenen Kapitals vorbeugen. Durch die Inflation von ca. 2% j√§hrlich, verliert das Geld am Konto konstant an Wert.
  • Eine normale, durchschnittliche Rendite betr√§gt ca. 7% pro Jahr. Alles dar√ľber hinaus wird als "den Markt schlagen" bezeichnet. Die 7% sind dabei als Durchschnitt √ľber eine l√§ngere Dauer von 10-15 Jahren zu sehen. Das bedeutet, dass man manchmal weit unter 7% oder vielleicht sogar im Minus ist, manchmal weit dar√ľber.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Lies dir unseren Guide "Investieren f√ľr Anf√§nger durch.
  • Sieh dir unsere Investment-Kategorie an, um mehr zu lernen.
  • Der Marktdurchschnitt l√§sst sich in der Regel am einfachsten mit einem ETF erreichen. Lese dir dazu den Abschnitt √ľber ETFs auf dieser Seite durch. Bitte bedenke aber auch, dass es naturgem√§√ü keine absolute Garantie gibt.
  • Um den Markt zu schlagen und mehr Rendite zu machen, m√ľsste man auf risikoreichere Optionen wie zum Aktien oder auch Kryptow√§hrungen setzen. Investiere nicht blind, sondern versuche, jedes deiner Investments so gut wie m√∂glich zu verstehen.
  • Dinge wie Bausparen, Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch z√§hlen nicht wirklich als Investition, k√∂nnen durch die Zinsen aber zumindest meist die Inflation auffangen.
  • Merke: Das einzige, was an der B√∂rse sicher ist, ist, dass nichts sicher ist. Aus diesem Grund ist Diversifikation (Risikostreuung) zu empfehlen. Da niemand in die Zukunft sehen kann, investierst du in verschiedene Produkte, wobei sich am Ende manche √ľblicherweise besser und manche schlechter entwickeln werden.
  • Sieh dir unseren Artikel √ľber Geldanlage an.

ūüĒÄ Optionen  & Optionsscheine

Der Infoteil

  • Optionen und Optionsscheine geben dir das Recht, ein Asset zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dieses Recht erkaufst du dir mit einer Geb√ľhr von zum Beispiel 0,5%. Du kannst dir mit einer Option beispielsweise das Recht sichern, eine bestimmte Aktie zu einem bestimmten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu kaufen. Wenn du darauf setzt, dass die Aktie in diesem Zeitraum steigt, kannst du so Gewinn erzielen, da du diese Aktie vertraglich zu einem g√ľnstigeren Preis einkaufen kannst. Das Gleiche passiert umgekehrt, wenn du auf fallende Kurse setzt.
  • Optionsscheine werden von Banken emittiert. Optionen dagegen von B√∂rsen herausgegeben.
  • Dein "Gegenspieler" an der B√∂rse ist ein anderer Trader oder ein Market Maker, der das jeweilige Gegenteil von dir macht.
  • Call Optionen sind Kaufoptionen. Put Optionen sind Verkaufsoptionen.
  • 1 Option bezieht sich immer auf 100 St√ľck des jeweiligen Assets
  • Du kannst entweder eine Call-Option (Wette auf steigenden Kurs) oder eine Put-Option (Wette auf fallende Kurse) kaufen. Daf√ľr f√§llt eine Geb√ľhr (Pr√§mie) an.
  • Optionen werden, im Gegensatz zu Optionsscheinen, von der B√∂rse herausgegeben. Optionsscheine von einer Bank.
  • Optionen sind im Gegensatz zu Optionsscheinen weitestgehend standardisiert (St√ľckzahl, Laufzeit, Bedingungen, ...)
  • Optionsscheine unterliegen dem Emittentenrisiko. Das bedeutet, dass deine Optionsscheine wertlos werden k√∂nnen, wenn die herausgebende Bank pleite geht. Das ist bei Optionen nicht der Fall.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Optionen und Optionsscheine werden √ľber Online Broker gehandelt. Beachte, dass manche CFD-Broker ebenfalls Optionen anbieten, es sich dabei allerdings um Optionen-CFDs handelt. Echte Optionen gibt es zum Beispiel bei Comdirect oder LYNX.

ūüĎ©‚¨Ö‚ě°ūüĎ® P2P-Kredite

Der Infoteil

  • P2P-Kredite erm√∂glichen es, Kredite abseits von Banken aufzunehmen. Die Kredite werden dabei √ľber P2P-Plattformen von Privatpersonen oder auch Unternehmen direkt an andere Privatpersonen oder Unternehmen weitergegeben.
  • Ganz ohne Bank geht es aber auch bei P2P nicht. Da die Kreditvergabe grunds√§tzlich eine Bankenlizenz vorsieht, gibt es auch bei P2P-Plattformen eine zwischengeschaltete Bank, welche die Ratenzahlungen √ľberwacht.
  • Du kannst selbst Kredite vergeben und dabei an den Zinsen verdienen, welche bei P2P in der Regel h√∂her sind als bei Banken.
  • Es gibt bei P2P-Krediten einen Prim√§r- und einen Sekund√§rmarkt. Im Prim√§rmarkt werden Kredite angefragt und direkt an Personen vergeben. Im Sekund√§rmarkt k√∂nnen laufende Kredite an interessierte Investoren verkauft werden. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn es Anlass zur Sorge gibt, dass ein oder mehrere Kreditnehmer ihre Kredite nicht zur√ľckzahlen k√∂nnen.
  • P2P-Kredite stehen grunds√§tzlich allen zur Verf√ľgung (Privatpersonen, Selbstst√§ndigen, Angestellten, Studenten, ...).
  • Der P2P-Markt ist stark im Steigen, was Statistiken zeigen.
  • Wenn du selbst als Kreditnehmer zahlungsunf√§hig wirst, muss mit Mahnungen oder Inkasso gerechnet werden, wie bei einem "echten" Bankenkredit.
  • Jeder Kreditnehmer wird in eine Risikostufe eingeteilt. Je nachdem sind die Zinsen niedriger oder h√∂her.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Eine bekannte P2P-Plattform ist beispielsweise Auxmoney.
  • Wenn du selbst P2P-Kredite vergeben m√∂chtest, beachte, dass das Risiko besteht, dass ein Kreditnehmer seinen Kredit m√∂glicherweise nicht zur√ľckzahlen kann. Trotzdem k√∂nnen P2P-Kredite ein guter Nebenverdienst mit attraktiver Rendite sein.

ūüďČ Shorten

Der Infoteil

  • Durch Shorting (auch "Shorten" oder "Leerverkaufen") kann auf fallende Kurse gewettet werden. Das kann sinnvoll sein, wenn du glaubst, dass eine bestimmte Aktie, Kryptow√§hrung oder ein anderes Asset sich in einem bestimmten Zeitraum schlecht entwickeln wird.
  • Leerverkauf ist in den USA sehr viel beliebter als in Europa. Das liegt allerdings auch an der Gesetzgebung hierzulande: in Deutschland ist ungedeckter Leerverkauf zum Beispiel verboten.
  • Du kannst entweder durch direktes Shorting oder per Derivat (zum Beispiel CFD) auf fallende Kurse setzen. Beides hat Vor- und Nachteile, welche du im Praxisteil erf√§hrst.
  • Bei Aktien gilt: Auf fallende Kurse zu setzen ist grunds√§tzlich schwerer, als auf steigende Kurse zu setzen, da der Gro√üteil aller Aktien steigt.
  • Shorten funktioniert so: Nehmen wir an, eine Aktie steht bei ‚ā¨ 100,- pro St√ľck und du denkst, dass der Kurs in n√§chster Zeit auf ‚ā¨ 60,- pro St√ľck fallen wird. Du leihst dir also nun beispielsweise 100 St√ľck dieser Aktie von deinem Broker gegen eine Leihgeb√ľhr und verkaufst diese am Markt. Der Broker hat diese Aktien von Investoren, welcher einer Aktienleihe zugestimmt haben. Wenn du nun recht hattest und der Kurs der Aktie f√§llt, kaufst du alle geliehenen Aktien (100 St√ľck) wieder zur√ľck. Die Differenz abz√ľglich der Leihgeb√ľhr ist dein Gewinn.
  • Shorting ist nicht f√ľr Anf√§nger geeignet, da es auch empfindlich teuer werden kann, wenn du auf fallende Kurse setzt, die Kurse aber stattdessen steigen. So kann es sein, dass du die Wertpapiere zu einem sehr viel teureren Preis wieder zur√ľckkaufen musst.
  • Sowohl direktes Shorten als auch √ľber Derivate haben ein Ablaufdatum. Zu einem bestimmten Zeitpunkt musst du also liefern. Im ersteren Fall kann der Verleiher gar zu jedem Zeitpunkt, seine Aktien zur√ľckfordern.
  • Alternativ kannst du √ľbrigens auch auf der anderen Seite stehen: Du kannst DEINE eigenen Aktien im Depot verleihen und bekommst daf√ľr Zinsen.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Du kannst Aktien und andere Wertpapiere in Deutschland auf mehreren Wegen shorten: Per CFD, Optionsschein, Knock-Outs oder anderen Zertifikaten. Es ist strenggenommen allerdings kein "echter" (direkter) Leerverkauf, da es in diesen F√§llen keine echten Assets gibt. Es ist schlicht eine Wette auf fallende Kurse per Derivat.
  • Shorting per Derivaten ist bei so gut wie allen Online Brokern m√∂glich.
  • "Echtes" Shorting, bei dem echte Assets leerverkauft werden, ist bei Brokern wie zum Beispiel "Interactive Brokers" m√∂glich.
  • Die Geb√ľhr f√ľr die Leihe bewegt sich um 0,25% pro Jahr herum, ist aber nat√ľrlich je nach Asset individuell.
  • Echtes Shorting (bzw. direktes Shorting) ist in der Regel sehr viel g√ľnstiger als per Derivat.
  • Beachte, dass sich weder Derivate noch direktes Shorting f√ľr dich eignen, wenn du Anf√§nger bist.

ūüĎ©ūüĎ®‚Äćūü¶≥ūüĎ®ūüĎ©‚Äćūü¶≥ Social Trading

Der Infoteil

  • Unter Social Trading wird der gemeinschaftliche Handel von Wertpapieren verstanden. Es gibt dabei immer einen oder mehrere Trader, welche eine Strategie vorgeben und andere, die sich daf√ľr entweder ein Zertifikat darauf kaufen k√∂nnen oder die Trades gleich 1:1 kopieren k√∂nnen. Welcher Weg m√∂glich ist, h√§ngt von der jeweiligen Social Trading-Plattform ab.
  • Meist wird in eine Mischung aus Aktien und ETFs investiert. Es gibt aber nat√ľrlich auch Portfolios, die exotischere Assets enthalten oder g√§nzlich auf Trading von zum Beispiel Kryptow√§hrung, Devisen oder Rohstoffen ausgelegt sind.
  • Es handelt sich fast immer um Derivate, also Ableitungen der zugrundeliegenden Assets. Das bedeutet, dass bei Aktien zum Beispiele keine Dividenden ausgezahlt werden und es keine Stimmrechte gibt.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Es gibt zwei bekannte Plattformen f√ľr Social Trading: Einerseits eToro, wo du anderen Tradern folgen und deren Trades in deinen eigenen Account kopieren kannst. Das Ganze wird deshalb auch "Copy Trading" genannt.
  • Die zweite bekannte Social-Trading-Plattform ist Wikifolio. Dabei handelt es sich im Endeffekt um Fonds welche von diversen Tradern rund um die Welt er√∂ffnet werden und in die du investieren kannst. Da es sich aber nicht um Fonds im klassischen Sinn, sondern um Zertifikate handelt, kannst du Wikifolios bei fast jedem Online Broker kaufen, der Zertifikate anbietet.
  • Mit ausreichend Erfahrung kannst du bei allen Plattformen auch die Seiten wechseln und deine Strategie anderen zur Verf√ľgung stellen und so an den Geb√ľhren verdienen.

ūüíĶ Sparen

Der Infoteil

  • Angespartes Geld kann helfen, unvorhergesehene Ereignisse zu finanzieren.
  • Viel Geld versteckt sich in wiederkehrenden Zahlungen. Wenn deine Vertr√§ge sehr alt sind, gibt es mittlerweile m√∂glicherweise eine g√ľnstigere Alternative.

Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um keine Beratung, sondern um eine individuelle Meinung, welche eine professionelle Anlage- oder Finanzberatung NICHT ersetzt.

Der Praxisteil

  • Erstelle eine komplette Liste deiner Fixkosten bzw. laufenden, monatlichen und j√§hrlichen Ausgaben in Excel oder Google Sheets. Hier sind ein paar Ideen: Miete, Strom, Auto, Versicherungen, Internet, Handytarif, Amazon Prime, Netflix, Fahrscheine, GEZ, Lebensmittel, Zigaretten, Kontogeb√ľhren beim Girokonto, Kreditzinsen, Kreditkarte, Heizung, ...
  • Teile die Liste nun in zwei H√§lften. In der einen H√§lfte sind Dinge, die unbedingt notwendig sind wie zum Beispiel Miete oder Strom. Die andere Liste enth√§lt Dinge, die du einsparen kannst wie zum Beispiel das Netflix-Abo. Abos sind √ľberhaupt ein Punkt, auf den du besonders achten solltest: Alles, was wiederkehrende Zahlungen sind, sollte entweder ganz gestrichen oder zumindest versucht werden zu senken.
  • Alles, worauf du verzichten kannst, k√ľndigst du nun. Egal, wie klein oder gro√ü der Betrag ist. Auch kleine Betr√§ge belaufen sich mit der Zeit zu einer gro√üen Summe. Bei den Dingen, die du nicht streichen kannst, wie zum Beispiel ein Bankkonto, suchst du nun im Internet nach g√ľnstigeren Alternativen.
  • Kredite sollten so schnell wie m√∂glich abbezahlt werden, um Zinszahlungen zu sparen. M√∂glicherweise kannst du deinen Kredit auch zu einer anderen Bank mit g√ľnstigeren Zinsen √ľbertragen.
  • Tipp: Viele Ger√§te verbrauchen im Stand-By-Modus weiterhin Strom. Das kann j√§hrlich ‚ā¨ 100,- und mehr ausmachen. Schalte die Ger√§te komplett ab, wenn du sie nicht benutzt bzw. kaufe eine Steckerleiste mit Schalter.
  • Das so eingesparte Geld kann durch die Inflation an Kaufkraft verlieren. Dem kann Tagesgeld oder auch Festgeld Abhilfe schaffen.

Erkl√§rung f√ľr das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile f√ľr dich unterst√ľtzen und wir k√∂nnen im Gegenzug kostenlose Inhalte f√ľr dich produzieren.

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