Was sind Fonds und welche Arten gibt es?


Martin Fiedler

Zuletzt Aktualisiert: 16. April 2021

Zusammengefasst


Fonds bzw. Investmentfonds sind "Körbe", welche aus diversen Assets (zum Beispiel Aktien, Anleihen, Rohstoffen, ...) bestehen. Bei passiven Fonds gibt es einen Fondsmanager, welcher sich um die Verwaltung der darin enthaltenen Assets kümmert. Passive Fonds dagegen bilden meistens einen Index nach (ETFs). Letztere Fonds-Art erzielt in der Regel bessere Ergebnisse (Performance).

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Investmenberatung dar. Bei der Einschätzung der Finanzprodukte handelt es sich um eine Meinung von Vielen. Dieser Artikel ersetzt keine professionelle Investmentberatung.

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Was sind Fonds?

Bei einem Fonds sammeln Investmentgesellschaften Kapital von Anlegern ein und investieren diese Gelder u. a. in Wertpapiere, Rohstoffe und Immobilien.

Der Anleger erhält dafür Fondsanteile, die er wieder an die Fondsgesellschaft verkaufen oder börsengehandelte Fondsanteile an der Börse anbieten kann.

Man unterscheidet dabei offene und geschlossene Fonds.

Offene Fonds verfügen über ein unbegrenzt verwaltetes Vermögen und entsprechend viele Fondsanteile.

Geschlossene Fonds sammeln nur bis zu einer bestimmten Vermögenssumme das Kapital der Anleger. Anteile und maximale Größe des Fonds sind festgelegt. Sind diese Parameter erfüllt, wird der Fonds geschlossen.

Weitere Anteile können dann nicht mehr erworben werden. Auch vorzeitig zurückgegeben werden können die Anteile nicht. Sie laufen bei einem geschlossenen Fonds bis zum Ende der Laufzeit. Allerdings dürfen sie weiterverkauft werden.

Wie und wo investiert wird, entscheidet der Fondsmanager. Anlageklassen, in die ein Investmentfonds investieren kann, sind Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Devisen etc. Dabei kann sich der Fonds auf bestimmte Länder, Branchen, nachhaltige Unternehmen oder Start-ups spezialisieren.

Die Kosten sind bei einem aktiv durch einen Fondsmanager verwalteten Fonds deutlich höher als bei einem passiv gemanagten Fonds.

Bei Letzterem wird beispielsweise ein Index abgebildet oder eine festgelegte Strategie automatisiert. So fallen der manuelle Aufwand und die anfallenden Kosten deutlich moderater aus.

Je nach Fonds können Verwaltungs- und Rücknahmegebühren, Ausgabeaufschläge, Performancegebühr und sonstige Kosten, beispielsweise Transaktionskosten anfallen.

Ein dicker Pluspunkt bei Fonds ist die Sicherheit. Denn geht die Fondsgesellschaft in Konkurs, hast du als Anteilseigner Anspruch auf den Gegenwert deiner Fondsanteile inklusive angefallener Zinsen und Dividenden.

Ein Totalausfall wie beim Erwerb einzelner Aktien ist bei Fonds kaum möglich.

Diese Fonds-Arten gibt es

Aktienfonds

  • Der Name ist Programm, denn Aktienfonds legen die Einlagen ausschließlich in Aktien an. Dabei können unterschiedliche Strategien verfolgt werden.
  • In manchen Fonds werden die Gelder nur in Unternehmensanteile großer Konzerne angelegt. Andere setzen auf die gegenteilige Variante, nämlich kleine Unternehmen oder solche, die auf nachhaltige Produkte und erneuerbare Energien fokussiert sind.
  • Alle Fonds setzen einen geografischen Schwerpunkt, sie sind auf bestimmte Länder, beispielsweise auf Deutschland, Europa, Asien oder die USA fokussiert.

Mischfonds

  • Während bei vielen Fonds nur eine Wertpapierklasse angesprochen wird, sind es bei Mischfonds zwei. Das Geld der Anleger fließt in eine Kombination aus Aktien und Anleihen.
  • Diese werden in unterschiedlichem Mischungsverhältnis angeboten, wobei bei einigen Fonds das Mischungsverhältnis starr, bei anderen variabel ist.
  • Mischfonds verfügen über eine eher moderate Rendite, da Anleihen eher geringe Erträge bringen. Über das Mischungsverhältnis und die Risiken bestimmt der Fondsmanager.

Rentenfonds

  • Auch wenn der Name dies anders vermuten lässt, hat der Rentenfonds nichts mit Renten zu tun. Hier investieren Anleger entweder in finanzstarke oder stark verschuldete Unternehmen oder Staaten.
  • Die Zinszahlungen werden auch als Renten bezeichnet, daher der Name.
  • Rentenfonds galten lange Zeit als attraktiv, da sie besonders sicher sind. Die Rendite ist seit Beginn der Niedrigzinspolitik jedoch so stark gesunken, dass sie für viele Anleger keine Alternative mehr darstellen.

Dachfonds

  • Wem das Investment in einen Aktienfonds oder Dividendenfonds zu riskant ist, wählt einen Dachfonds.
  • Der Vorteil: Damit kannst du mit einem einzigen Fonds in mehrere Fonds investieren und reduzierst so das Anlagerisiko.
  • Gesteuert wird der Dachfonds von seinem Manager, der versucht, die unterschiedlichen Fonds geschickt zusammenzustellen.
  • Das Konzept verheißt eine stabile Rendite, wären da nicht die empfindlich hohen Verwaltungsgebühren des Dachfonds und seiner enthaltenen Zielfonds.
  • Jeder Anleger sollte vorab prüfen, ob die Rendite trotzdem unterm Strich noch hoch genug ist, sodass sich das Investment in einen Dachfonds auch lohnt.

Immobilienfonds

  • Immobilienfonds gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten, nämlich als offene und geschlossene Immobilienfonds. Während die einen eine interessante Alternative für Anleger sind, sollte man von den anderen eher Abstand nehmen.
  • Interessant sind offene Immobilienfonds, die das Kapital in vermietete oder zum Wiederverkauf erworbene Wohn- und Gewerbeimmobilien investieren.
  • Sie sind vor allem für Anleger attraktiv, die kein Immobilieneigentum erwerben wollen.
  • Die Rendite von offenen Immobilienfonds ist jedoch moderat.
  • Geschlossene Immbilienfonds investieren dagegen nur in wenige große Immobilienanlagen wie Krankenhäuser, Wohnanlagen oder Einkaufszentren.
  • Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Anteilen, die der Anleger erwerben kann. Sind alle Anteile veräußert worden, wird der Fonds geschlossen.
  • Ihre Fondsanteile können Anleger nicht vorzeitig zurückgeben, höchstens weiterverkaufen. Am Ende der Laufzeit wird das Objekt dann veräußert. Anleger sind am Erlös, aber auch am Misserfolg des Projekts vollumfänglich beteiligt.
  • Da die Projekte Laufzeiten von 10 Jahren und mehr haben, können die prognostizierten Erlöse erzielt werden oder auch nicht. Aufgrund der hohen Mindestanlagesummen können die Verluste empfindlich hoch sein.
  • Hoch sind auch die mit einem geschlossenen Immobilienfonds verbundenen Kosten, die bis zu 20 % des Anlagebetrags ausmachen können.

Geldmarktfonds

  • Während geschlossene Immobilienfonds das Geld der Anleger langfristig anlegen, sind Geldmarktfonds für kurzfristige Anlagen geeignet. Sie investieren ihre Gelder bei Kreditinstituten oder der EZB. Darüber hinaus werden sie in kurz laufende Anleihen investiert.
  • Diese Art der Geldanlage bevorzugen Versicherer oder Finanzdienstleister, die einen Teil der Gelder flexibel anlegen möchten. Geldmarktfonds
  • profitieren von ihrem kurzfristigen Zeithorizont und ihrer Verfügbarkeit, die sich jedoch auf die Rendite schlägt.
  • Wer vor allem renditeorientiert investieren will, sollte sich lukrativere Anlagemöglichkeiten suchen.

Dividendenfonds

  • Dividendenfonds sind Aktienfonds, die ausschließlich in dividendenstarke Unternehmen investieren.
  • Diese Unternehmen schütten jährlich einen fest definierten Anteil pro Aktie als Dividende aus. Die Höhe ergibt sich aus dem Bilanzergebnis der Aktiengesellschaft und dem Beschluss der Hauptversammlung.
  • Investitionsziele sind nur solche Unternehmen, die kontinuierlich hohe Dividenden ausschütten. Damit werden etwaige Kursverluste ausgeglichen, zumal die meisten erfolgreichen Dividendenunternehmen auch in schwachen Börsenjahren Ausschüttungen vornehmen.
  • Das Risiko ist nicht ganz so hoch wie bei Aktien, auch wenn Dividendenfonds im gleichen Umfeld arbeiten. Die Rendite liegt bei rund 5 % p. a.
  • Berücksichtigen solltest du jedoch die Kosten für den Fondsmanager, da diese Fonds stets aktiv gemanagt werden und entsprechend kostenintensiv sind.

Hedgefonds

  • Hedgefonds ist die etwas andere Fondskategorie, denn es handelt sich um aktiv gemanagte, abseits der Börse gehandelte Investmentfonds.
  • Das Ziel ist hier stets die maximale Rendite, unabhängig davon, wie sich die Märkte entwickeln. Das gelingt nur mit spekulativen und riskanten Investitionen. Dazu gehören auch Leerverkäufe mit Hebeleffekten.
  • Um die maximale Rendite mithilfe eines Hedgefonds erreichen zu können, bedarf es eines großen finanziellen Polsters. In Amerika bedeutet dies, mindestens eine halbe Million US-Dollar investieren zu können. Dann ist man in einer Liga, die versucht, mit allen Mitteln die bisherige Rendite zu toppen. Dazu gehört mitunter auch die Übernahme von Unternehmen.
  • Das geht der BaFin, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, zu weit. Um die Kreativität der Hedgefondsmanager zu bändigen und Hedgefonds zu regulieren, sind in Deutschland nur Dach-Hedgefonds zugelassen.
  • Sie investieren in unterschiedliche Hedgefonds. Dabei gilt: Keine Leerverkäufe, regulierter Einsatz gehebelter Derivate sowie begrenzter Einsatz von Fremdkapital.
  • Trotz der starken Regulierung durch die BaFin bleiben Hedgefonds hochspekulativ und riskant. Ein Totalverlust ist jederzeit möglich. Geht die Rechnung jedoch auf, sind auch zweistellige Renditen realistisch.
  • Allerdings ist auch die Beteiligung der Fondsmanager sehr hoch, was Hedgefonds besonders teuer macht.

Garantiefonds

  • Wer mit seiner Geldanlage kein Risiko eingehen will, kann sich für Garantiefonds entscheiden. Dabei handelt es sich um Investmentfonds mit garantierter Rückzahlung.
  • Das Ziel des Produktes ist, vorsichtige Anleger an risikoreichen Anlageklassen wie Aktien, Immobilien oder Rohstoffen partizipieren zu lassen.
  • Am Ende der Vertragslaufzeit erhält der Anleger sein eingesetztes Kapital oder einen bestimmten Anteil davon bzw. ein zu einem Stichtag erreichten Höchststand.
  • Die Garantie begrenzt die Vielfalt der Anlageklassen. Der größte Teil der Anlagegelder werden in risikoarme festverzinsliche Wertpapiere, Derivate und Optionen angelegt.
  • Auch die Kosten eines Garantiefonds sind nicht unerheblich und schmälern die Rendite. Und das, obwohl das verminderte Risiko mit Garantie die Rendite bereits deutlich reduziert.
  • Zudem sollten Anleger bedenken, dass Garantien lückenhaft sein können. Denn die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals oder von Teilen davon ist nur zu den vereinbarten Stichtagen, meist zum Ende der Laufzeit, garantiert. Verkauft der Anleger seine Anteile zu einem anderen Termin, greift die Garantie nicht.

Nachhaltige Fonds

  • Nicht nur im Obstkorb oder auf der Stromrechnung kann sich Nachhaltigkeit zeigen. Auch in Geldanlagen schafft sich das Bewusstsein für Umwelt und soziale Verantwortung immer mehr Raum, auch wenn der Anteil an nachhaltigen Anlagen bisher bei nur 5 % liegt.
  • Der erste nachhaltige Fonds wurde schon 1996 aufgelegt. Eine klare Definition für nachhaltige Anlagen gibt es bis heute nicht. Nachhaltigkeit zeigt sich im Finanzmarkt in unterschiedlichen Aspekten.
  • Manche Fonds schließen solche Unternehmen aus, die Waffen produzieren oder Urwaldabholzungen unterstützen. Auch Unternehmen mit Kinderarbeit und fehlender sozialer Verantwortung werden oft ausgeschlossen.

Rohstofffonds

  • Wer sich für Nachhaltigkeitsfonds interessiert, findet in Rohstofffonds wahrscheinlich weniger Anreize.
  • Rohstofffonds sind Investmentfonds, mit denen Privatanleger an internationalen Rohstoffmärkten teilhaben können. Dazu gehören Märkte für Edelmetalle, Öl und Gas, Industriemetalle oder landwirtschaftliche Rohstoffe.
  • Rohstofffonds investieren meist in Derivate, also in Verträge, bei denen beispielsweise die Lieferung erst in der Zukunft erfolgt.
  • Sie eignen sich gut als Beimischung im Depotmix, da sich ihre Kurse weitgehend unabhängig von Aktien und Renten entwickeln. Anleger können mit ihrer Hilfe indirekt von der Preisentwicklung an den Finanzmärkten profitieren.
  • Schwankungen an kleinen Rohstoffmärkten können sich schnell negativ in Rohstofffonds bemerkbar machen. Zudem sind auch erhöhte Kursrisiken vorhanden, wenn sich der Fonds auf bestimmte Entwicklungs- und Schwellenländer konzentriert.

Private-Equity-Fonds

  • Ein Private-Equity-Fonds ist ein geschlossener Fonds, der sein Kapital außerbörslich anlegt. Er sammelt Gelder der Anleger ein und investiert es in Unternehmensbeteiligungen. Diese werden später verkauft und die Erträge an die Anleger verteilt.
  • Der Fondsmanager stellt intensive Analysen an, um Unternehmen zu finden, die ihr wirtschaftliches Potenzial noch nicht ausschöpfen oder aktuell mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Mithilfe einer Mehrheitsbeteiligung wird das Unternehmen dann bei Bedarf umstrukturiert und Geschäftsprozesse optimiert.
  • Die Beteiligungen haben im Durchschnitt eine Laufzeit von 3-7 Jahren. Aufgrund des analysierten Wachstumspotenzials ist dabei mit attraktiven Renditen zu rechnen.
  • Vorher stehen jedoch hohe Investitionen der Anleger an. Private-Equity-Fonds verlangen eine Mindestanlage von 100.000 EUR und mehr. Daher sind auch weniger Privatpersonen engagiert, sondern mehr institutionelle Anleger.
  • In den immer beliebter werdenden Private Equity Retailfonds dagegen, die meist als Dachfonds konzipiert sind, können auch Kleinanleger anlegen. Ab 10.000 EUR ist ein Anleger dabei.
  • Bei beiden Varianten, den Private-Equity-Fonds bzw. Private-Equity-Retailfonds, sind die Kosten besonders hoch.

Thesaurierende Fonds

  • Mit einem thesaurierenden Fonds baust du automatisch Vermögen auf. Das Besondere an dieser Art des Fonds ist die kontinuierliche Wiederanlage der ausgeschütteten Dividende und der Zinsen.
  • Damit setzt sich ein effektiver Kreislauf in Gang: Dividende und Zinsen werden reinvestiert, sodass das Fondsvermögen wächst und der Anleger immer mehr Fondsanteile in seinem Depot hat. Das hat den angenehmen Effekt, dass wiederum mehr Dividende ausgeschüttet und reinvestiert wird. Das Gleiche gilt für die steigenden Zinserträge.
  • Thesaurierende Fonds sind optimal für Anleger, die ihr Geld aktuell nicht benötigen und Vermögen aufbauen wollen, ohne selbst aktiv zu werden.
  • Die Erträge müssen selbstverständlich auch hier versteuert werden. Sie gelten am jeweiligen Auszahlungstag als steuerlich zugeflossen, meist also am Jahresende.
  • Das kontoführende Kreditinstitut behält die Abgeltungssteuer direkt ein. Falls ein Freistellungsauftrag vorliegt, wird der darin angegebene Sparerpauschbetrag (801 EUR bzw. 1.602 EUR) freigestellt und nur der davon nicht erfasste Restertrag versteuert.
  • Das Finanzamt überprüft im Rahmen deiner Steuererklärung die Gesamthöhe deiner Kapitalerträge und gleicht diese mit dem Sparerpauschbetrag ab.
  • Seit 2018 werden inländische und ausländische Fonds gleichermaßen besteuert. Abgeltungssteuer fällt jetzt auf eine gesondert berechnete Pauschale an. Diese basiert auf dem Wert des Fonds und einem Basiszins.

Häufige Fragen & Antworten zu Fonds

Sind Fonds sinnvoll?

Grundsätzlich ist ein Fonds zur Risikostreuung sinnvoll und verschafft Anlegern schon mit geringen Mitteln die Möglichkeit einer interessanten Geldanlage.

Vorteilhaft ist auch der geringe Zeitaufwand, da die Überwachung der Börse und die Volatilität der Märkte nicht jedermanns Sache ist.

Hast du dich für einen Investmentfonds entschieden, verläuft die weitere Anlage bequem automatisch oder aktiv gemanagt mithilfe eines Fondsmanagers.

Es gibt allerdings auch ein ABER: aktiv gemanagte Fonds performen inder Regel schlechter als ETFs (passive gemanagte Fonds).

Was ist der Unterschied zwischen einem Fonds und einer Aktie?

Wenn du die Aktie mit einem Apfel vergleichst, ist der Fonds der Obstkorb. Mit dem Fonds kannst du einen Mix aus Aktien, Rohstoffen, Anleihen etc. besitzen.

Du musst dich nicht auf eine bestimmte Aktie stützen und hoffen, dass genau dieses Unternehmen Gewinne erzielt. Vielmehr stehen Risikostreuung und Zeitersparnis im Vordergrund.

Insbesondere für Einsteiger mit kleinerem Budget oder auf Sicherheit bedachte Anleger sind Fonds eine gute Alternative.

Was ist der Ausgabeaufschlag?

Schon beim Kauf der Fondsanteile erlebst du als Neuanleger die erste Überraschung. Willst du 20.000 EUR anlegen, bekommst du nicht für den vollen Betrag Fondsanteile, sondern für den Betrag abzüglich des Ausgabeaufschlags.

Dieser wird für den Vertrieb erhoben und ist oft auch als Agio oder Load bezeichnet.

Wie hoch er ausfällt, kannst du künftig selbst ausrechnen:

Ausgabeaufschlag in Prozent = (Ausgabepreis x 100 : Rücknahmepreis) - 100

Die Höhe des Ausgabeaufschlags variiert von Fonds zu Fonds, er beträgt ca. 3 % bis 5 %.

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Dieser Artikel wurde erstmals am 16. April 2021 veröffentlicht und am 16. April 2021 aktualisiert.

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