Suche ūüĒé nach einem Begriff oder nutze das Men√ľ zur Navigation ūüĎá

Die besten Robo-Advisor im Vergleich

Finde einen seri√∂sen Robo-Advisor f√ľr Deutschland

Jetzt Robo-Advisor vergleichen
Robo-Advisor
Robo-Advisor

Breiter Robo-Advisor-Vergleich f√ľr automatisiertes Investieren

Reguliert

Ausschlie√ülich regulierte & seri√∂se Anbieter f√ľr Deutschland

Testsieger

Etablierte Plattformen mit hoher Reputation im Markt

Hinweis: Bei den Informationen auf dieser Seite handelt es sich um keine Anlageberatung. Informiere dich immer auch selbstständig, bevor du am Finanzmarkt aktiv wirst und/oder nehme eine professionelle Beratung in Anspruch. Anlageentscheidungen werden auf eigene Gefahr und eigene Verantwortung getroffen. Dein Kapital ist auf Finanzmärkten immer einem Verlustrisiko ausgesetzt.

Erkl√§rung f√ľr das * Sternchen: Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei erfolgreicher Vermittlung eine Vermittlungsprovision vom jeweiligen Anbieter ausgezahlt werden. So kannst du uns ohne Nachteile f√ľr dich unterst√ľtzen und wir k√∂nnen im Gegenzug kostenlose Inhalte f√ľr dich produzieren.

Keine Zeit? Lerne alles Essenzielle √ľber Robo-Advisor in 3 Minuten ‚ŹĪ

  • Robo-Advisor verfolgen eine bestimmte Strategie, welche algorithmisch festgelegt wird. Die Strategien unterscheiden sich je nach Anbieter.
  • Robo-Advisor sind nicht mit automatischem Daytrading zu verwechseln. Robo-Advisor betreiben kein Daytrading von W√§hrungen oder Derivaten, sondern investieren langfristig in einen Mix aus zum Beispiel Aktien, ETFs, Anleihen oder Rohstoffen. Der Asset-Mix unterscheidet sich je nach Anbieter.
  • Fast jeder Robo-Advisor bietet dir die M√∂glichkeit, aus verschiedenen Risikostufen zu w√§hlen, wie zum Beispiel "Defensiv", "Ausgewogen" oder "Offensiv". Umso offensiver, umso mehr Rendite ist m√∂glich, aber auch das Verlustrisiko steigt damit an.
  • In den vergangenen Jahren haben viele Robo-Advisor im Vergleich zu einem gew√∂hnlichen Index wie dem MSCI World tats√§chlich eine sehr viel bessere Performance hingelegt. Allerdings sind Robo-Advisor ein noch junges Ph√§nomen und es gab in der Zeit noch keine Wirtschaftskrise. Die harte Bew√§hrungsprobe steht also noch aus.
  • Robo-Advisor schalten die Emotionen beim Investieren aus und sind in der Regel auch mit kaum "Pflegeaufwand" verbunden. Algorithmische Anlagestrategien, welche rein datenbasierte Entscheidungen treffen, k√∂nnen daher einen gro√üen Vorteil darstellen.
[lwptoc]

Das Wichtigste in K√ľrze:

  • Robo-Advisor sind digitale Anlagehelfer, die vollautomatisch Geldanlagen vornehmen und verwalten.
  • Grundlage ist das Onboarding, also ein Fragenkatalog, in dem deine Risikobereitschaft und deine finanziellen Ziele ermittelt werden.
  • Auf der Basis deines Risikoprofils sucht der Robo-Advisor passende Wertpapiere oder Sparpl√§ne.
  • Du musst dich als Anleger nicht intensiv mit dem B√∂rsengeschehen und den Anlageklassen wie Indexfonds, Aktien oder Anleihen besch√§ftigen.
  • Meist arbeiten Robo-Advisors mit ETFs, die bereits Einsteigern mit geringen monatlichen Investments eine gute Rendite erm√∂glichen.
  • Nutzt du einen Robo-Advisor, entstehen dir Geb√ľhren f√ľr den Service von 0,5 % bis 1,2 % zuz√ľglich des Fondsaufschlags bei ETFs und h√∂heren Kosten bei der Kombination mit aktiv gemanagten Fonds.

Wie funktionieren Robo-Advisor genau?

Was versteht man unter einem Robo-Advisor genau?

Der Name des auf Algorithmen-basierenden Systems setzt sich zusammen aus Roboter (Robot) und Berater (Advisor) und digitalisiert die klassische Finanzberatung.

Der Name ist beim Robo-Advisor Programm. Denn ein Advisor ist eine Person oder eine Firma, die f√ľr ihre Mandanten Finanztransaktionen abwickelt. Dabei entscheidet der Advisor √ľber Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

Der Robo-Advisor gibt automatische Empfehlungen zur Vermögensverwaltung und setzt diese weitgehend ohne menschliches Zutun um.

Vor allem Finanzdienstleister und Anleger, die ohne Aufwände kleine Depots verwalten wollen, setzen Robo-Advisor gerne ein. Der Grund ist simpel: Das System setzt Empfehlungen automatisiert um.

Aber auch Finanzdienstleister, die umfangreiche Verm√∂gen verwalten, nutzen Robo-Advisor l√§ngst gerne zur Unterst√ľtzung.

Wie l√§uft die Unterst√ľtzung durch einen Robo-Advisor ab?

Zuerst findet das sogenannte Onboarding statt. Dabei fragt der digitale Anlageberater einige Parameter des neuen Kunden ab. Vor allem wirst du nach deiner Risikobereitschaft gefragt.

Der Robo-Advisor schlägt dann eine passende Geldanlage vor und wird aktiv.

Zu den wichtigsten Parametern gehören:

Risikotyp: Dazu fragt dich der Anbieter nach deinem Verm√∂gen. Du musst dich zudem entscheiden, wie hoch m√∂gliche Verluste sein d√ľrfen.

Alter und Anlageerfahrung: Neben dem zur Verf√ľgung stehenden Verm√∂gen sind auch dein Alter und deine Anlageerfahrung wichtig. Denn erfahrenere Investoren sind sich der Risiken bewusster und k√∂nnen in andere Anlageklassen eingestuft werden.

Anlageklassen: Je nach Risikoeinstufung nimmt der Robo-Advisor die Aufteilung des Anlagevermögens auf unterschiedliche Anlageklassen vor. Dies können ETFs, Aktien, Rohstoffe oder Anleihen sein.

Meist bilden ETFs den Hauptanteil des Portfolios. Legst du aber Wert auf eine besonders stabile Depotentwicklung, beinhaltet die Anlagestrategie einen höheren Anteil an Anleihen.

Sind dir nachhaltige Anlageziele wichtig, k√∂nnen einige Anleger auf spezielle √Ėko-ETFs zur√ľckgreifen.

Umsetzung: Stimmst du dem Vorschlag des Robo-Advisors zu oder hast du diesen bereits vorher zur eigenmächtigen Anlage ermächtigt, setzt das System die Kauf- oder Verkaufsorders um.

Anlagedauer und Verf√ľgbarkeit: Ausschlaggebend ist im Onboarding auch, wie lange du dein Geld anlegen und darauf verzichten kannst.

Worauf ist bei einem Robo-Advisor zu achten?

Die meisten Robo-Advisors unterliegen in Deutschland einer Genehmigung durch die Bundesanstalt f√ľr Finanzdienstleistungen (BaFin). Ob dein Wunschanbieter dazugeh√∂rt, kannst du in der Unternehmendsdatenbank der BaFin nachpr√ľfen.

Man unterscheidet drei Typen an Robo-Advisors:

Robo-Advisor f√ľr erfahrene Investoren

Dieser Typ der Robo-Advisors ist eigentlich gar keiner. Denn der Anleger wird nicht wie sonst √ľblich auf seine Erfahrung, Verm√∂genswerte und sein Ziel hin gecheckt. Es wird also kein Onboarding vorgenommen und kein Risikotyp festgelegt.

Voraussetzung f√ľr diese Robo-Advisors-Form ist daher, dass der Anleger erfahren ist und Risiken und Marktgeschehen selbst gut einsch√§tzen kann.

Das Ziel solcher Anleger ist, Vermögensverwaltung und technische Umsetzung abzugeben. Sie wählen eigenständig aus vorgegebenen Portfolios aus und lassen den Robo-Advisor handeln.

Aktive Robo-Advisors

Sie sind f√ľr Investoren geeignet, die ihr Verm√∂gen nicht statisch anlegen wollen, sondern dem B√∂rsengeschehen folgen. Je nach Situation am Markt verteilen sie mithilfe des aktiven Robo-Advisors laufend um.

Dabei setzen sich Investoren oft eine maximale Verlusthöhe, die durch Simulationen und Analysen vermieden werden soll.

Annahmen von Renditen und Marktgeschehen dazu erhält der Anbieter häufig durch hausinterne Analysten.

Passive Robo-Advisors

Den gegenteiligen Ansatz verfolgen passive Robo-Advisors. Hier ist das Ziel nicht die st√§ndige Umschichtung, sondern das Aussitzen der √ľblichen Schwankungen am Marktgeschehen.

Die vom Investor festgelegte Vermögensstrategie wird konstant beibehalten und nur wenige Male im Jahr etwas daran verändert.

Ziel ist es, die urspr√ľnglich festgelegte Gewichtung von Anlageklassen wieder herzustellen. Dazu bedarf es keiner komplizierten Simulationen.

Diese Kosten solltest du einkalkulieren

Die Kosten des Robo-Advisors bestehen aus den Ausgaben f√ľr die Leistung des Robo-Advisors, der Verm√∂gensverwaltung und den Aufschl√§gen f√ľr Fonds.

ETFs sind dabei deutlich g√ľnstiger als gemanagte Fonds. Wie hoch die Fondskosten sind, h√§ngt also von der Art der Fonds ab.

Die Dienstleistung des Advisors umfasst Anlagevorschl√§ge und Umsetzung. Die Kosten daf√ľr variieren laut Stiftung Warentest im Jahr 2018 je nach Anbieter zwischen 0,39¬†% und 1,2¬†% des Anlagevolumens j√§hrlich.

Dazu kommen bei der Anlage in ETFs Verwaltungskosten von ca. 0,3 % p. a.

Tipp: Vor Beauftragung eines Anbieters solltest du dich auf der Website √ľber die Preisgestaltung und das Leistungsprofil informieren.

Vorsicht bei der Spezialisierung auf nachhaltige Portfolios oder aktiv gemanagte Fonds.

Diese Robo-Advisor sind besonders beliebt

Der Markt der digitalen Verm√∂gensverwalter ist noch jung. Einige Anbieter sind schnell durchgestartet, andere haben die B√ľhne bereits wieder verlassen.

Wichtig f√ľr Anleger: Nicht alle Robo-Advisors werden von der Bundesanstalt f√ľr Finanzdienstleistung (BaFin) √ľberwacht, wer seinen Wunschanbieter daraufhin pr√ľfen will, kann das in der Unternehmensdatenbank der BaFin kostenfrei tun.

Growney

Growney ist ein junger Robo-Advisor-Anbieter mit Sitz in Berlin, gegr√ľndet 2016.

Er verfolgt eine passive Anlagestrategie mit ETFs, an der Anleger bereits ab einer Mindestanlage von 500 EUR teilhaben können. Dabei wird in 5.000 Wertpapiere aus 45 Ländern investiert.

Auch Sparpläne bietet der Robo-Advisor an, und zwar ab 25 EUR monatlich.

F√ľr seinen Service verlangt Growney 0,89¬†% p.¬†a. zuz√ľglich Fondsaufschl√§ge bei einem Betrag von bis zu 10.000¬†EUR.

Whitebox

Der in Freiburg i. Brsg. ansässige Anbieter hat die Mindestanlagehöhe auf moderate 5.000 EUR festgelegt.

F√ľr seine Dienstleistungen berechnet Whitebox bei kleineren Summen eine j√§hrliche Geb√ľhr von 0,95¬†% des Anlagevolumens, die bei gr√∂√üeren Anlagebetr√§gen bis auf 0,35¬†% sinken. Dazu kommen durchschnittliche Fondskosten von 0,20¬†%.

Whitebox ber√ľcksichtigt in seiner Anlagestrategie sowohl die Verlustwahrscheinlichkeit wie auch die durchschnittliche Verlusth√∂he.

PIXIT

Auch die D√ľsseldorfer Targobank hat 2018 mit ihrem Robo-Advisor die digitale Verm√∂gensverwaltung f√ľr sich entdeckt. Dabei bedient sich das Unternehmen der Plattform der Scalable Capital.

Deren praxiserprobte technische Ausr√ľstung kombiniert die Targobank mit der hauseigenen Expertise ihrer Marktanalysten. Damit flie√üt das Know-how der Bankspezialisten in PIXIT ein.

F√ľr die Online-Verm√∂gensverwaltung, die grunds√§tzlich in ETFs investiert, verlangt das Unternehmen Servicekosten von 0,8¬†% bis 1¬†%¬†j√§hrlich.

Ginmon

Bereits in 2014 wurde die digitale Verm√∂gensverwaltung Ginmon in der Bankenmetropole Frankfurt am Main gegr√ľndet.

Teil des Konzepts war die Berechnung einer 10%igen Erfolgsbeteiligung. Diese gibt es zwar nicht mehr, daf√ľr aber eine Servicegeb√ľhr von 0,75¬†%¬†p.¬†a. zuz√ľglich der Fondskosten von √ė 0,24¬†%.

Auf eine Mindestanlage verzichtet Ginmon. Der Sparplan startet ab 50 EUR pro Monat.

Quirion

Quirion nennt sich der Robo-Advisor der Quirin-Bank in Berlin, gegr√ľndet 2013. Das Unternehmen wird gemanagt von Consors-Gr√ľnder Karl Matth√§us Schmidt.

Der digitale Anlagehelfer ist auch f√ľr Anleger ohne gr√∂√üeres Verm√∂gen einsetzbar, da es Sparpl√§ne bereits ab 30¬†EUR pro Vierteljahr anbietet.

Die Mindestanlage beträgt moderate 1.000 EUR.

Im ersten Jahr fallen bei einer maximalen Anlagehöhe von 10.000 EUR 0,22 %, danach 0,7 % p. a. an.

Fintego

Das Jahr 2014 wurde auch f√ľr Fintego, einer Marke des Commerzbank-Konzerns, zum Gr√ľndungsjahr.

Das Fintego Managed Depot aus Aschheim √ľberzeugt mit einer niedrigen Einstiegsh√ľrde von 2.500¬†EUR und einem Sparplan ab 50¬†EUR.

Die Servicekosten liegen dabei zwischen 0,30 % und 0,90 % jährlich. Dazu kommen Fondskosten in Höhe von 20 %.

VisualVest

VisualVest wurde 2015 in Frankfurt am Main f√ľr Privatanleger gegr√ľndet.

Als 100%ige Tochtergesellschaft von Union Investment ermöglicht es die digitale Vermögensverwaltung Kleinanlegern bereits ab 500 EUR monatlich zu investieren. Alternativ steht auch die Variante eines Sparplans ab 25 EUR monatlich zur Wahl.

Ihr Fokus liegt sowohl auf aktiv gemanagten Fonds wie auch auf passiven ETF-Strategien.

Zudem finden sich hier auch Anleger mit dem Blick auf nachhaltige Anlagen wieder. Mit spezialisierten √Ėko-Portfolios ist VisualVest einer der wenigen Anbieter, die solche Geldanlagen erm√∂glichen.

Die monatliche Servicegeb√ľhr betr√§gt 0,6¬†% mit j√§hrlichem Rebalancing. In der Kombination mit aktiv gemanagten Fonds steigen die Kosten jedoch.

Easyfolio

Das Hamburger Unternehmen legt seit 2014 den Fokus auf drei Strategiefonds. Die Anleger sind davon so √ľberzeugt, dass Easyfolio sich schnell an der Spitze der Anbieterskala behaupten konnte.

Dazu tragen auch die Management-, Administrations-, Depotbank- und Servicekosten von 0,65¬†% des Anlagevolumens zuz√ľglich der Fondskosten von durchschnittlich 0,25¬†% bei.

Weltsparen (raisin.invest)

Hinter dem Namen raisin.invest verbirgt sich der Robo-Advisor des Zinsportals Weltsparen.

Mit ETF-Portfolios und automatischem Rebalancing √ľberzeugt das Portal aus Berlin seit 2018. Weltsparen ist eine Marke der Raisin GmbH, die √ľber eine Lizenz als Anlagevermittler verf√ľgt.

Die Mindestanlage beträgt lediglich 50 EUR. Ebenso hoch ist der monatliche Beitrag zum Sparplan.

Auch die Kosten sind moderat. Sie betragen 0,33 % p. a. plus Fondskosten, sodass unterm Strich Gesamtkosten von 0,49 % p. a. dein Konto belasten.

Scalable Capital

Scalable wurde 2014 in M√ľnchen gegr√ľndet und hat sich inzwischen zum Marktf√ľhrer der digitalen Verm√∂gensverwaltung entwickelt.

Das Unternehmen ist als Finanzportfolio-Verwalter lizensiert und kooperiert eng mit der ING-Diba.

Ein Manko: Als Mindestanlagesumme musst du 10.000 EUR investieren, die entsprechend dem Marktgeschehen aktiv umgeschichtet werden.

Die Kosten bewegen sich im Bereich von 0,75¬†%¬†p.¬†a. zuz√ľglich der Fondskosten von 0,25¬†%.

Häufige Fragen & Antworten zu Robo-Advisor

Robo-Advisor oder ETF?

Sie sind der neue Stern am Börsenhimmel, ETFs oder Indexfonds. Ihre Beliebtheit wird durch die unkomplizierte Handhabung, die breite Risikostreuung und eine gute Rendite gesteigert.

Auch Einsteiger mit kleinem Budget können mit ETFs am Börsengeschehen teilhaben, ohne Gefahr zu laufen, sich zu verzetteln.

ETFs bilden Indizes wie den DAX 1:1 ab und erlauben dem Anleger, an den Erfolgen der im jeweiligen Index gelisteten Unternehmen teilzuhaben.

Damit ebnet ein ETF-Sparplan den Weg zu Aufbau von Vermögen und der so wichtigen Altersvorsorge.

ETFs sind unkompliziert und flexibel

Du bist mit ETFs weitgehend flexibel und kannst dich f√ľr Sparpl√§ne in unterschiedlichen Risikoklassen oder Segmenten entscheiden. Wer beispielsweise seinen Fokus auf erneuerbare Energien legt, kann sich auf ETFs aus der Energiewirtschaft spezialisieren.

Deren Besparung kannst du erh√∂hen oder senken und den Sparturnus anpassen. Nur wenn du die ETFs √§ndern willst und von der Energiewirtschaft zum Bereich Pharma wechseln willst, musst du den Sparplan k√ľndigen und einen Neuen abschlie√üen.

Passende ETF-Anbieter suchen

Bevor du die Vorteile von ETFs nutzen kannst, musst du dir eine Direktbank oder einen Online-Anbieter suchen.

Um dich f√ľr einen geeigneten Indexfonds (ETF) zu entscheiden, solltest du dich zudem √ľber die abgebildeten Indizes, das Fondsvolumen und die Renditechancen informieren.

Du kannst dich f√ľr thesaurierende ETFs entscheiden, also solche, die Dividenden immer wieder anlegen und mit Zinseszins locken. Alternativ werden Dividenden j√§hrlich, halbj√§hrlich oder einmal im Vierteljahr ausgesch√ľttet.

Robo-Advisors nehmen dir Entscheidungen ab

Die ebenfalls immer beliebter werdenden Robo-Advisors nutzen die Vorteile von ETFs f√ľr sich und √ľbernehmen f√ľr Investoren vollst√§ndig Geldanlage und Verwaltung.

Als Anleger, der weder viel Zeit investieren noch sich in Wertpapierfragen tiefer einarbeiten möchte, brauchst du nur einen Anbieter zu suchen, bei dem du ein Depot eröffnest.

Hast du dann noch die Onboardingfragen √ľber deine Risikobereitschaft und Anlageziele beantwortet, wird der automatische Anlageverwalter Robo-Advisor t√§tig. Er sucht passende ETFs aus, legt dein Geld darin an und nimmt ab und an periodische Umschichtungen vor.

Vorteile des Robo-Advisors gegen√ľber manuellen ETFs

Wo der Mensch handelt, mischen Emotionen im Geschehen mit. Angst, Gier oder Übermut können Entscheidungen bewirken, die langfristig eine gute Rendite gefährden.

Das Problem kennt der Robo-Advisor nicht. Er wählt die ETFs anhand deines selbst erstellten Risikoprofils beim Onboarding bzw. aufgrund des aktuellen Börsengeschehens und der Marktperspektive aus.

Sind passende ETFs gefunden, legt der Robo-Advisor die von dir freigegebenen Anlagebeträge an.

Nachteile des Robo-Advisors gegen√ľber manuellen ETFs

Klar ist: Wer seine Entscheidungen gerne selbst trifft, wird mit der Automatisierung nicht gl√ľcklich.

Und die Dienstleistung gibt es nicht umsonst: Sie kostet Geld, wobei die Kosten vom Anbieter abh√§ngen. Ca. 0,5¬†% bis 1,2¬†% des Anlagevolumens zuz√ľglich Fondsaufschlag musst du f√ľr den Anlagekomfort rechnen.

Gibt es Kritik an Robo-Advisors?

Digitale Anlagehelfer sch√ľtzen vor Verlusten nicht

Risikoprofile, Anlegererfahrungen und Simulationen sch√ľtzen auch bei Nutzung eines Robo-Advisors nicht vor Verlusten. Trotz vollautomatischer Geldanlage machen sich Kapriolen auf dem B√∂rsenparkett auch in deinem Depot bemerkbar.

Die Performance des Robo-Advisors kann dann kurzfristig von der vergleichbaren Wertentwicklung einer manuellen Geldanlage abweichen.

Die Gr√ľnde daf√ľr sind aufgrund des komplizierten Algorithmus f√ľr den Kunden kaum nachvollziehbar.

Algorithmus mathematisch und kompliziert

Viele Robo-Advisors, jedoch nicht alle, basieren auf mathematischen Algorithmen. Einige wurden dabei in Zusammenarbeit mit Universitäten entwickelt.

So bieten sie die Möglichkeit, die Vermögensverwaltung vollautomatisch ablaufen zu lassen.

Der Nachteil f√ľr Kunden: F√ľr Nichtmathematiker sind diese Algorithmen kaum nachvollziehbar.

Leistungsstandards und Beratung fehlen

Verbrauchersch√ľtzer kritisieren, dass es keine Leistungsstandards gibt, die Robo-Advisors erf√ľllen m√ľssen. Jeder Anbieter kann seine digitale Verm√∂gensverwaltung weitgehend nach eigenen Ma√üst√§ben aufstellen.

Der Vorwurf lautet, dass ungen√ľgende Kenntnis √ľber Ziele und Erwartungen des Kunden zu falschen Anlagevorschl√§gen mit hohen Kursverlusten f√ľhren k√∂nnten.

Auch die fehlende Beratung wird kritisiert. Der Vorteil eines Robo-Advisors ist zugleich einer seiner Nachteile, die Automatisierung. Die im Vorfeld beim Onboarding abgefragten bis zu 30¬†Eckdaten des Kunden bieten den Rahmen f√ľr die automatische Geldanlage.

Eine Beratung erfolgt weder durch das System noch durch den Anbieter.

Haftung des Anbieters sehr begrenzt

Die Aktivit√§ten des Robo-Advisors m√ľssen nicht immer zutreffend sein. Sofern sie deinen Angaben zu Anlageziel, Verm√∂gensvolumen, Erfahrungen und Risikoprofil entsprechen, haftet der Anbieter nur f√ľr die Umsetzung einer passenden Anlagestruktur. Denn diese muss zu deinen pers√∂nlichen Verh√§ltnissen und deinen Vorgaben passen.

Bedingung ist, dass alle Fragen rund um das persönliche Anlageprofil wahrheitsgemäß beantwortet wurden und der daraus abgeleitete Risikotyp zutrifft.

Eine weitergehende Haftung f√ľr Kursverluste gibt es jedoch nicht.

Robo-Advisor kosten Geld und sind intransparent

Wer Vermögen aufbauen will, weiß: Der erste Schritt zur Geldvermehrung ist das Vermeiden von Schulden und Kosten.

Das Ziel wird laut Verbrauchersch√ľtzern bei Einsatz eines Robo-Advisors nur bedingt erf√ľllt, denn dessen Dienstleistung erfordert finanziellen Einsatz. Geld, das du mit deiner Geldanlage erst erwirtschaften musst.

Stattdessen sollte der digitale Anlageberater wenigstens transparent und nachvollziehbar sein. Auch das lässt sich jedoch nicht von jedem Robo-Advisor behaupten.

Die meisten Anbieter punkten mit der Erstellung eines ausf√ľhrlichen Risikoprofils, detaillierten Anlagevorschl√§gen und einer klaren Preisstruktur. Einige bleiben diese Infos jedoch schuldig. Von Transparenz keine Spur.

Wer ist die Zielgruppe von Robo-Advisorn?

Die Frage nach der Zielgruppe ist bei Robo-Advisors nicht einfach zu beantworten. Die Werbung ist vollmundig und verspricht allen Anlegern die optimale Verm√∂gensverwaltung. Aber nicht jeder Anleger sieht seine Ziele mit einem Robo-Advisor erf√ľllt:

Unerfahrene und junge Anleger

Die digitalisierte Form der Vermögensberatung sollte in erster Linie die Zielgruppe ansprechen, die im Fokus der Digitalisierung steht.

Längst ist jedoch klar geworden, dass gerade diese Klientel nicht stimmig mit dem Robo-Advisor ist.

  • Unerfahrene Anleger sind oft jung und zu unverm√∂gend. Nur wenige Robo-Advisor-Angebote erm√∂glichen Kunden ohne bereits vorhandenes Verm√∂gen langsames Ansparen.
  • Ob jung oder alt ‚ÄĒ auch unerfahrene Anleger, die sich gerne beraten lassen w√ľrden, finden sich nicht beim Robo-Advisor wieder.

Ihr Informationsbed√ľrfnis passt nicht zur automatischen Verm√∂gensverwaltung. Pers√∂nliche Beratung oder Podcasts sind ausgeschlossen oder Mangelware.

Kunden, die kein Risiko eingehen wollen?

Gerade Anleger, die kein Risiko mit ihrer Geldanlage eingehen wollen, werden oft von den vollmundigen Versprechungen der Risiko-Advisor-Anbieter angezogen.

In der Regel entscheiden sich diese Kunden f√ľr Bundeswertpapiere, Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen.

Genau diese Produkte stehen jedoch nicht im Fokus eines Robo-Advisors, sind diese doch weniger renditestark. Daher sind Kunden mit hohem Sicherheitsbed√ľrfnis nicht seine ideale Zielgruppe.

Anleger mit Fokus auf Immobilien und Gold

Immer mehr Anleger kehren zur√ľck zu den Anlageidealen der 1970er und 1980 Jahre.¬†

Was lange als Betongold verschrien war, zählt längst zu einer der lukrativsten Anlageformen.

Der Wert von Immobilien hat sich in den letzten Jahrzehnten ebenso gesteigert wie der von Gold, ist jedoch weniger schwankungsanfällig.

Auch f√ľr andere Edelmetalle wie Silber und Platin werden aufgrund industrieller Nachfrage stark gestiegene Preise gezahlt.

Dazu sind die Vorkommen von Edelmetallen begrenzt, was ihren Wert zusätzlich erhöht.

Es gibt jedoch nur wenige digitale Anlagehelfer, die eine Geldanlage in Sachwerten √ľberhaupt vorsehen.

Anleger mit Fokus auf DIY

Viele Anleger wollen ihr Erspartes niemandem anvertrauen, den sie kaum kennen. Und schon gar nicht einem vollautomatischen Anlageassistenten.

Sie k√ľmmern sich gerne selbst um ihr Verm√∂gen und versuchen, Schwankungen am Markt durch den Handel unterschiedlicher Anlageklassen auszugleichen.

Das gilt auch f√ľr Trader und Investoren mit kurzer Anlagedauer, deren Ambitionen auf hohe Gewinne ausgelegt sind.

Die eher langfristig orientierte Geldanlage in ETFs, Aktien und Anleihen durch einen Robo-Advisor passt kaum in das Konzept solcher Anleger.

Erfahrene Anleger mit Vermögen

Unterm Strich gilt: Anleger mit Erfahrung im Investment, die eine langfristige Anlage in ETFs, Aktien und Anleihen bevorzugen und ihr Risikoprofil gut einschätzen können, stellen die optimale Zielgruppe dar.

Die Gr√ľnde liegen auf der Hand:

  • Sie haben nicht das Problem, dass sie erst Verm√∂gen ansparen m√ľssen.
  • Sie ben√∂tigen auch keine umfangreiche Beratung mehr und wollen ihre Verm√∂gensverwaltung gar nicht erst selbst in die Hand nehmen.
  • Stattdessen sch√§tzen sie den unkomplizierten und zuverl√§ssigen digitalen Verm√∂gensmanager, dessen Kosten √ľbersichtlich und gut kalkulierbar sind.

Die optimale Zielgruppe f√ľr Robot-Advisors sind daher meist Investoren mittleren Alters ohne Zeit und DIY-Ambitionen.

Sie zahlen den Aufpreis f√ľr die Dienstleistung des Robo-Advisors gerne und nutzen die gewonnene Zeit anderweitig.

Welche Performance ist bei Robo-Advisorn zu erwarten?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, obwohl die Performance bei vielen Anbietern mit angegeben wird. Deren Forecast liegt meist zwischen 5 % und 20 %.

Wichtig ist, dass du bei allen Gewinnchancen die Kosten im Blick behältst. Denn sie fressen schnell eine Rendite auf. Das Kosten-Rendite-Verhältnis solltest du also stärker beachten als bloße Performance-Versprechungen.

Zudem kommt bei einigen Anbietern eine Performance-Fee dazu. Diese beträgt meist 10 % und schmälert die Rendite zusätzlich.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Robo-Advisorn?

Bereits 2018 hat die Stiftung Warentest die aufstrebende Zunft der Robo-Advisors getestet. Mit teils ern√ľchterndem Ergebnis und kritischen Zwischent√∂nen.

Die Tester sehen Robo-Advisors eindeutig als ungeeignet f√ľr Einsteiger an. Sie betonen, dass nur erfahrene Anleger mit Know-how √ľber Fonds und den Markt ihr Verm√∂gen computergest√ľtzt verwalten lassen sollten.

Nutzer eines Robo-Advisors sollten darauf achten, dass die ausgewählten Anlageprodukte auch wirklich zum eigenen Risikoprofil passen.

Zudem sollten Anleger die Kosten kritisch pr√ľfen. Denn vor allem sie waren ausschlaggebend f√ľr das schlechte Urteil im Test der Stiftung Warentest 2018, in dem nur zwei von 14 Anbietern mit gut abgeschnitten hatten. Dagegen wurden sogar drei Anbieter als mangelhaft beurteilt und weitere drei als ausreichend.

Positiv beurteilt wurde die M√∂glichkeit, bei einigen Anbietern seine Gelder nachhaltig anzulegen. Das ist beispielsweise im √Ėko-Portfolio von VisualVest m√∂glich.

Diese Portfolios bestehen jedoch nicht nur aus ETFs, sondern auch aus aktiv gemanagten Fonds.

Das treibt die Kosten in die Höhe. Diese erreichten bei dem Test-Musterdepot zum Teil knapp 2 % des Anlagevolumens.

Finanzen einfach erklärt

Newsletter

Exklusiv & kostenlos. Die besten Tipps f√ľr deine Finanzen.
Abmeldung jederzeit möglich!

Finanzen-Zitat
FINANZSACHE fXa
Bekannt aus:
X
Willkommen bei FINANZSACHE
Ich bin Ruby, der digitale Mitarbeiter bei FINANZSACHE und immer f√ľr dich da, wenn du Rat oder Hilfe brauchst!